Nachrichten aus der Rubrik Optometrie 

Intensiv gepulstes Licht (IPL)

Erstelldatum: 
17.02.2020 08:04
abstraktes Auge
Gereizte Augen, entzündete Augenoberflächen und Sehstörungen können in Folge einer MGD auftreten.
Die Symptome einer Dysfunktion der Meibomschen Drüsen (MGD) können einen signifikanten Einfluss auf die Lebensqualität haben. Diese umfassen unter anderem eine Reizung der Augen, Entzündungsreaktionen der Augenoberfläche und daraus resultierende Sehstörungen. Zum klassischen Management einer MGD gehören neben einer Lidhygiene, die Zufuhr von Wärme, die Expression der Drüsen sowie der Einsatz von Tränenersatzmitteln und Medikamenten. In jüngster Zeit hat zudem die Anwendung von intensiv gepulstem Licht (Intense Pulsed Light, IPL) vorteilhafte Wirkungen bei der Behandlung von Patienten mit einer Dysfunktion der Meibomschen Drüsen gezeigt.


Ein radikal innovatives Brillenglas zur Myopiekontrolle

Erstelldatum: 
16.01.2020 15:12
Junge deckt Auge ab
Mit bestimmten Glasdesigns kann die Progression einer Myopie bei Heranwachsenden gedrosselt werden.
Das Hoya MyoSmart ist ein neuartiges Brillenglas zur Myopiekontrolle. Es hat zwei verschiedene Brechwerte, die simultan wirken. Das Grundglas korrigiert die Myopie und den Astigmatismus. Zusätzlich befinden sich zahlreiche runde Linsensegmente mit einer Brechkraft von +3,5 dpt auf der Vorderfläche des Glases. In einer wissenschaftlichen Untersuchung an 160 chinesischen Schulkindern wurde die Wirksamkeit nachgewiesen. Bei den Kindern, die mit MyoSmart versorgt worden waren, wurde das Augenlängenwachstum im Durchschnitt um 60 Prozent gebremst.


Kosmetische Versorgung mit einer prothetischen Iriskontaktlinse

Erstelldatum: 
22.11.2019 16:19
Auge im Fadenkreuz
Kasuistik
Die vorliegende Kasuistik* stellt eine kosmetische Kontaktlinsenversorgung vor, bei der eine individuell gefärbte weiche Irislinse bei einer einseitigen kompletten Hornhauttrübung verwendet wurde. Marian Hofmann beschreibt in seinem Beitrag für die DOZ die Anamnese sowie die subjektiven und objektiven Symptome, stellt den Anpassablauf vor und diskutiert den Erfolg dieser kosmetischen Anpassung.


Der retinale Venenverschluss (RVV)

Erstelldatum: 
15.11.2019 13:56
abstraktes Bild vom Auge
Ein Praxisfall: Der retinale Venenverschluss.
Retinale Venenverschlüsse stellen die häufigste primäre Durchblutungsstörung des Auges dar. Dabei ist der Zentralvenenverschluss (ZVV) die zweithäufigste vaskuläre Erkrankung der Netzhaut nach der diabetischen Retinopathie. Ein drohender Zentralvenenverschluss ist eine seltene, schlecht definierte Erkrankung, die sich zurückbilden oder zu einem vollständigen Venenverschluss entwickeln kann. Charakteristisches Leitsymptom ist das Verschwommensehen, das beim Aufwachen am stärksten ist und später nachlässt. [1, 2, 5] Ein Praxisfall.


Doreen Willing ist selbstständig als Optometristin: „Es lohnt sich!“

Erstelldatum: 
02.04.2019 10:08
Doreen Willing und Sylvia Friedel
Berufung statt Beruf: Geschäftsführerin Doreen Willing (l.) mit ihrer Angestellten Sylvia Friedel.
„Quo vadis, Geselle?“ Das fragte die DOZ vor einiger Zeit schon einmal zum Thema „Chancen und Möglichkeiten in der Augenoptik“. Wir haben nachgehakt bei jemandem, der sein Glück gefunden hat: Doreen Willing wagte nach 25 Jahren Festanstellung den Schritt in die Selbstständigkeit – als Optometristin mit eigenem Konzept. Eine Unternehmung mit vollem Erfolg, in allen Belangen.


Tag der Optometrie mit vielen Facetten

Erstelldatum: 
15.10.2018 11:43
Das Bild zeigt Stephan Hirschfeld, Vorsitzender der VDCO
Stephan Hirschfeld, Vorsitzender der VDCO: "Die Tagung funktioniert!"
Stephan Hirschfeld freute sich beim Schlusswort schon auf die nächsten Sichtkontakte, die am zweiten Oktober-Wochenende 2019 in Hannover über die Bühne gehen. Der Vorsitzende der VDCO (Vereinigung Deutscher Contactlinsen-Spezialisten) lobte indes auch die gerade zu Ende gegangene Fortbildungsveranstaltung in München. „Drei Tage Fortbildung auf hohem Niveau, mit 50 Referenten und noch mehr Vorträgen, das kann sich sehen lassen“, sagte Hirschfeld und schloss damit auch den Tag der Optometrie, der am gestrigen Sonntag die Sichtkontakte komplettierte.


DOZ-Diskussion beim Tag der Optometrie

Erstelldatum: 
15.10.2018 09:40
Das Bild zeigt die Podiumsgäste der DOZ
v.l.: DOZ-Chefredakteur Ingo Rütten | Prof. Uwe Oberheide | Dr. Anne Seidemann | Christian Bartels | Dr. Andreas Berke
Ohne bildgebende Verfahren – zum Beispiel mit einem OCT – geht heutzutage bei der Untersuchung der Netzhaut in der Ophthalmologie nichts mehr, lautete eine der beiden Thesen von Dr. Andreas Berke bei der Podiumsdiskussion des DOZ-Verlages beim Tag der Optometrie am 14.10.2018. Die Talkrunde bildete den Abschluss des Programms in München und war die Fortsetzung des Impulsvortrages von Berke, der als Schulleiter der Höheren Fachschule für Augenoptik Köln mahnte: „Bei der Interpretation der Bilder von bildgebenden Verfahren ist Skepsis angebracht, da es sich eben nur um rekonstruierte Bilder der Netzhaut handelt.“


BOAF baut Index der Funktionaloptometristen auf

Erstelldatum: 
23.07.2018 12:47
Optometrist untersucht Kunden
Optometrist untersucht Kunden
Die Behavioral Optometry Academy Foundation (BOAF) baut ein Verzeichnis der Funktionaloptometristen auf. Wie die europäische Stiftung mit Sitz in den Niederlanden meldete, kann sich jeder Fubktionaloptometrist dafür registrieren lassen, auch ohne Mitglied zu sein.


OCCSEE-Optometriekongress in Kroatien

Erstelldatum: 
13.07.2018 10:22
Amphitheater Pula, Kroatien
In der kroatischen Küstenstadt Pula trafen sich 500 Teilnehmer aus 39 Ländern zum vierten OCCSEE Kongress. Allerdings nicht im
Die kroatische Küstenstadt Pula war dieses Jahr Veranstaltungsort des vierten internationalen Optometriekongresses OCCSEE (Optometry Congress for Central and South-Eastern Europe) in Zusammenarbeit mit der European Academy of Optometry and Optics (EAOO). Dieser lockte die Teilnehmer nicht nur mit den vielfältigen Workshop- und Vortragsangeboten, mit dem Ziel, neue Ideen für die eigene Praxis zu gewinnen und von den Erfahrungen internationaler Berufskollegen zu profitieren, sondern auch durch interdisziplinäre Ansätze, um den eigenen Bildungsstand zu erweitern.


Blaues Licht soll Krebsrisiko steigern

Erstelldatum: 
28.05.2018 08:54
Screenshot der Website "Environmental Health Perspectives".
Screenshot der Website "Environmental Health Perspectives". Die wissenschaftliche Fachzeitschrift wird vom National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS) veröffentlicht.
Künstliches Licht im Blaulichtspektrum, das den nächtlichen Schlaf unterbricht, soll offenbar die Entstehung von Brust- und Prostatakrebs bei Menschen begünstigen. Das ergab die Studie eines spanischen Forscherteams, die jetzt in "Environmental Health Perspectives" erschienen ist.