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Betriebspraxis

Ratgeber mit Berichten, Testergebnissen, Bildern, Videos, Hintergründen und Tipps für Ihren Betrieb in der Augenoptik aus den Bereichen Finanzen, Recht, Mitarbeiter, Digitalisierung, Marketing und Social Media.

Weitere News zu diesem Thema
Für kleine Modifikationen und schnelle Reparaturen

Das darf in der Werkstatt nicht fehlen

Immer mehr Betriebe vergeben ihre Schleifaufträge an externe Werkstätten oder lassen die Brillen direkt beim Hersteller verglasen. Trotz allem benötigen Augenoptikerinnen und Augenoptiker Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien, um kleine Modifikationen vorzunehmen. Die wichtigsten Must-haves, um etwa Nasenpads tauschen oder wie von Geisterhand auf dem Nachtschränkchen verbogene Brillen wieder in Form bringen zu können, haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Uli Schönauer

Augenoptiker mit eigener Kollektion: "3D-Druck ist zeitgemäßes Handwerk"

Wer sagt, dass Handwerker nicht modern sein können, dem beweist Uli Schönauer das Gegenteil. In der Meisterschule lernte der Augenoptikermeister noch Acetatbrillen von Hand herzustellen, heute designt und verkauft er zusammen mit seinem Team die selbst kreierte Kollektion „Uli S.“, die sofort aus dem 3D-Drucker kommt. Wie dies abläuft und was es dabei zu beachten gibt, berichtet er der DOZ.

Was heißt für Sie Handwerk, Ludwig Rosenberger?

Rosenberger vereint Geschäft mit Manufaktur und eigener Brillenmarke

Augenoptikermeister Ludwig Rosenberger und seine Frau Kirsten Heine-Rosenberger führen ihre eigene Brillenmanufaktur sowie ein Geschäft mitten in München. Zusätzlich bietet der Profi-Bastler regelmäßig Brillenbau-Unterricht an. Wieso er keine weiteren Mitarbeiterinnen oder Azubis hat und weshalb sein Geschäft nicht wachsen muss, hat er der DOZ im Gespräch verraten.

Die Doppelbelastung ist ein zentrales Hindernis

Studien zu Frauen in Führungspositionen

„Weiblich, jung, Führungskraft im Handwerk? Fehlanzeige!“ Mit solch drakonischen Urteilen machen verschiedene Player, in diesem Fall die Handwerkskammer Düsseldorf in einem Flyer, auf den (zu) geringen Anteil von Frauen als Chefin eines Betriebs aufmerksam. Was man der rheinischen Kammer zugutehalten muss: Sie meckert nicht nur, sondern handelt auch. Schon 2016 hat sie beim Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh), bekannt auch unter dem gängigeren Namen Deutsches Handwerksinstitut, eine Studie initiiert, mit dem Auftrag, Ursachenforschung zu diesem Problem zu betreiben.

„Netzwerke bilden, unterstützen, weibliche Vorbilder schaffen!“

Frauen in Führung: Wissenschaft hat konkrete Tipps für Gründerinnen

Die Augenoptik hat ein Nachfolge-Problem. Eine Lösung könnten mehr Frauen sein, die sich trauen, einen Betrieb zu übernehmen, denn bislang stellen sie nur ein Viertel der Inhabenden. Zum internationalen Hausfrauentag startete die DOZ daher eine Serie, die nach den Gründen für dieses Miss-Verhältnis fragt, dem oft zitierten Unternehmergeist nachspürt und mit Klischees aufräumt – oder sie bestätigt. Im zweiten Teil sprechen wir mit Professor Philipp Schäpers über Eigenschaften, die für Gründerinnen wichtig sind, und über Hindernisse, die ihnen im Weg stehen.

Tipps für Augenoptiker

Zielgruppe(n) über Social Media richtig ansprechen

„Dieses Know-how kommt in der Augenoptik meist zu kurz“, sagt Augenoptikermeister Christian Tilleke über zielgruppengerechtes Marketing in den Sozialen Netzwerken. Dabei schlummert hinter Instagram & Co. riesiges Potenzial, das Betriebe für sich nutzen könnten. Immerhin sind rund 85 Prozent der Deutschen in den Sozialen Netzwerken unterwegs. Tilleke weiß um dieses Potenzial und hat vergangenes Jahr seine eigene Social-Media- Agentur gegründet. Im Interview mit der DOZ gibt er praxisnahe Tipps für Augenoptik-Betriebe.

Kooperation mit innovationsfreudigem Start-up

Rolf: „Wir digitalisieren sozusagen das Handwerk“

Nachhaltige Produktkonzepte. Fortschrittliches Design. Mehrfach wurden Fassungen aus Holz oder in 3D-Technologie hergestellte Brillen auf Pflanzenbasis von Rolf mit Awards ausgezeichnet. Mutig geht das Tiroler Unternehmen immer wieder neue Wege. Nicht zuletzt dank einer Kooperation mit zwei Architekturstudenten, die mit viel Kreativität und technischem Know-how Prozesse neu denken.

Wir riefen Auszubildende, und es kamen Menschen

"Denkfabrik Augenoptik": Schüler treffen auf Geschäftsinhaber

„2030 werden Headhunter vor den Schultoren stehen, um die guten Schüler möglichst früh als Azubis unter Vertrag zu nehmen“, haben die Zukunftsforscher vom Thinktank 2b ahead einmal prophezeit. Ganz so weit ist es noch nicht, doch die „Denkfabrik Augenoptik“ engagierte immerhin neun Realschüler quasi vom Pausenhof weg, um bei ihrer Tagung Zielgruppenforschung am lebenden Objekt betreiben zu können. Ob das gemeint ist wenn es immer heißt, die „Generation Z“ wolle dort abgeholt werden, wo sie steht?

Wer vorab plant, kann erstaunlich viel erledigen

Opti-Besuch: Wie bereitet sich ein Augenoptiker auf die Messe vor?

Wie bereitet sich ein Augenoptiker als Besucher auf Deutschlands größte augenoptische Messe vor? Dass die Planung viel Zeit in Anspruch nimmt, findet Roman Seliger nicht. Der Augenoptikermeister und Inhaber der „OptikMeisterei“ aus Pfaffenhofen an der Ilm sieht seiner inzwischen elften Opti mit entspannter Vorfreude entgegen.

Welche Rolle spielen finanzielle Aspekte?

Augenarzt vs. Augenoptiker: (K)eine Frage des Geldes

Wenn es um Screening-Angebote beim Augenoptiker geht, dreht sich die Diskussion zumeist um Kompetenzgerangel. Die Augenärzte sehen diese (zumindest verbandsseitig) eindeutig in ihrem Berufsstand, die Augenoptiker wollen im Sinne der Kundschaft eine wichtige Versorgungslücke schließen. Doch es sind auch monetäre Gründe, die im Hintergrund schwelen. Je mehr eine Augenärztin auf IGeL-Leistungen angewiesen ist, umso stärker würde sie ein Verzicht auf ebendiese treffen. Ein Versuch der Annäherung an ein heikles Thema.