Optometrisches Gerät

Optometrie

Aktuelle Neuigkeiten aus Forschung und Wissenschaft: Experten berichten über die neuesten Erkenntnisse aus der Optometrie.

Weitere News zu diesem Thema

Screeningteste im schnellen Überblick

Mit einem optometrischen Screening können Auffälligkeiten im visuellen System erkannt und Risikofaktoren für Fehlfunktionen oder Erkrankungen aufgedeckt werden. Ziel ist hierbei, mit einfachen Testen schnell herauszufinden, ob jemand an einer bestimmten Krankheit leidet oder diese frühzeitig zu entdecken, damit nötige Behandlungen eingeleitet werden können.

Wie sinnvoll ist der „Formelfall der Brillenglaszentrierung“?

Die Anforderungen an eine erfolgreiche Brillenglasversorgung von Patienten/Kunden mit einer Heterophorie sind vielfältig. Ein wichtiges Thema ist die korrekte Zentrierung prismatisch wirkender Brillengläser, da es hier zu einer gegenseitigen Beeinflussung von Zentrierdaten und prismatischer Wirkung kommen kann. Bei der Bestimmung der prismatischen Korrektion werden hinsichtlich der Zentrierung der Mess- und Korrektionsgläser unterschiedliche Strategien verfolgt. Hier sind die „Pupillenmittenzentrierung“ (PMZ) und der „Formelfall der Brillenglaszentrierung“ zu unterscheiden. Beide Zentrierstrategien besitzen Vor- und Nachteile. Um mögliche Fehler zu vermeiden, werden diese hier aufzeigt und mit einem praxisbezogenen Vorschlag zur sach- und fachgerechten Anfertigung prismatischer Korrektionsbrillen ergänzt.

Wie sinnvoll ist der „Formelfall der Brillenglaszentrierung“?

Die Anforderungen an eine erfolgreiche Brillenglasversorgung von Patienten/Kunden mit einer Heterophorie sind vielfältig. Ein wichtiges Thema ist die korrekte Zentrierung prismatisch wirkender Brillengläser, da es hier zu einer gegenseitigen Beeinflussung von Zentrierdaten und prismatischer Wirkung kommen kann. Professor Dr. Stephan Reiss, Beuth Hochschule Berlin, erläutert in seinem Artikel "Wie sinnvoll ist der „Formelfall der Brillenglaszentrierung“?", der in der DOZ 07|2020 erscheint, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Zenterierstrategien.

Vergleichende Messung der nicht invasiven Tränenfilmaufreißzeit (NIBUT) mit vier unterschiedlichen Messgeräten

Anhand einer klinischen multizentrischen Querschnittstudie wurde die Vergleichbarkeit der Messung der nicht invasiven Tränenfilmaufreißzeit (NIBUT) mit vier unterschiedlichen Messgeräten untersucht: Tearscope Plus, Polaris, Easytear view plus und Oculus Keratograph 5M . Die Übereinstimmung von vier verschiedenen Instrumenten bei der Messung von NIBUT wurde untersucht sowie die Reproduzierbarkeit der Messgeräte geprüft.

Intensiv gepulstes Licht (IPL)

Die Symptome einer Dysfunktion der Meibomschen Drüsen (MGD) können einen signifikanten Einfluss auf die Lebensqualität haben. Diese umfassen unter anderem eine Reizung der Augen, Entzündungsreaktionen der Augenoberfläche und daraus resultierende Sehstörungen. Zum klassischen Management einer MGD gehören neben einer Lidhygiene, die Zufuhr von Wärme, die Expression der Drüsen sowie der Einsatz von Tränenersatzmitteln und Medikamenten. In jüngster Zeit hat zudem die Anwendung von intensiv gepulstem Licht (Intense Pulsed Light, IPL) vorteilhafte Wirkungen bei der Behandlung von Patienten mit einer Dysfunktion der Meibomschen Drüsen gezeigt.

Ein radikal innovatives Brillenglas zur Myopiekontrolle

Das Hoya MyoSmart ist ein neuartiges Brillenglas zur Myopiekontrolle. Es hat zwei verschiedene Brechwerte, die simultan wirken. Das Grundglas korrigiert die Myopie und den Astigmatismus. Zusätzlich befinden sich zahlreiche runde Linsensegmente mit einer Brechkraft von +3,5 dpt auf der Vorderfläche des Glases. In einer wissenschaftlichen Untersuchung an 160 chinesischen Schulkindern wurde die Wirksamkeit nachgewiesen. Bei den Kindern, die mit MyoSmart versorgt worden waren, wurde das Augenlängenwachstum im Durchschnitt um 60 Prozent gebremst.

Kosmetische Versorgung mit einer prothetischen Iriskontaktlinse

Die vorliegende Kasuistik* stellt eine kosmetische Kontaktlinsenversorgung vor, bei der eine individuell gefärbte weiche Irislinse bei einer einseitigen kompletten Hornhauttrübung verwendet wurde. Marian Hofmann beschreibt in seinem Beitrag für die DOZ die Anamnese sowie die subjektiven und objektiven Symptome, stellt den Anpassablauf vor und diskutiert den Erfolg dieser kosmetischen Anpassung.

Der retinale Venenverschluss (RVV)

Retinale Venenverschlüsse stellen die häufigste primäre Durchblutungsstörung des Auges dar. Dabei ist der Zentralvenenverschluss (ZVV) die zweithäufigste vaskuläre Erkrankung der Netzhaut nach der diabetischen Retinopathie. Ein drohender Zentralvenenverschluss ist eine seltene, schlecht definierte Erkrankung, die sich zurückbilden oder zu einem vollständigen Venenverschluss entwickeln kann. Charakteristisches Leitsymptom ist das Verschwommensehen, das beim Aufwachen am stärksten ist und später nachlässt. [1, 2, 5] Ein Praxisfall.

Doreen Willing ist selbstständig als Optometristin: „Es lohnt sich!“

„Quo vadis, Geselle?“ Das fragte die DOZ vor einiger Zeit schon einmal zum Thema „Chancen und Möglichkeiten in der Augenoptik“. Wir haben nachgehakt bei jemandem, der sein Glück gefunden hat: Doreen Willing wagte nach 25 Jahren Festanstellung den Schritt in die Selbstständigkeit – als Optometristin mit eigenem Konzept. Eine Unternehmung mit vollem Erfolg, in allen Belangen.

Tag der Optometrie mit vielen Facetten

Stephan Hirschfeld freute sich beim Schlusswort schon auf die nächsten Sichtkontakte, die am zweiten Oktober-Wochenende 2019 in Hannover über die Bühne gehen. Der Vorsitzende der VDCO (Vereinigung Deutscher Contactlinsen-Spezialisten) lobte indes auch die gerade zu Ende gegangene Fortbildungsveranstaltung in München. „Drei Tage Fortbildung auf hohem Niveau, mit 50 Referenten und noch mehr Vorträgen, das kann sich sehen lassen“, sagte Hirschfeld und schloss damit auch den Tag der Optometrie, der am gestrigen Sonntag die Sichtkontakte komplettierte.