Optometrie

Subjektive Refraktion: algorithmusbasiert vs. konventionell

Diese Studie untersucht, wie gut die Refraktion mit einem neuartigen, auf einem Algorithmus basierenden Gerät (AB) bestimmt werden kann. Die damit erhobenen Messwerte wurden mit den Ergebnissen einer klassischen, subjektiven Refraktion (SR) verglichen. Im Ergebnis verspricht die AB eine vergleichbare Genauigkeit der Refraktionsergebnisse bei deutlich kürzerer Untersuchungszeit gegenüber der SR. Darüber hinaus erfordert die einfache Bedien- und Fragetechnik nur grundlegendes Fachwissen des Anwenders. Die algorithmusbasierte Messmethodik kann als ernsthafte Konkurrenz zur konventionellen subjektiven Refraktion bewertet werden.
Blick durch den VX 160 von Luneau Technology.

Abb. 1b: Blick durch den Eye Refract (VX 160) von Luneau Technology in die Ferne.

© Julia Hoffmann

Diese Studie untersucht, wie gut die Refraktion mit einem neuartigen, auf einem Algorithmus basierenden Gerät (AB) bestimmt werden kann. Die damit erhobenen Messwerte wurden mit den Ergebnissen einer klassischen, subjektiven Refraktion (SR) verglichen. Im Ergebnis verspricht die AB eine vergleichbare Genauigkeit der Refraktionsergebnisse bei deutlich kürzerer Untersuchungszeit gegenüber der SR. Darüber hinaus erfordert die einfache Bedien- und Fragetechnik nur grundlegendes Fachwissen des Anwenders. Die algorithmusbasierte Messmethodik kann als ernsthafte Konkurrenz zur konventionellen subjektiven Refraktion bewertet werden.

Die subjektive Refraktion ist in der Welt der Optometrie und Ophthalmologie elementar und erfährt seit Jahrzehnten nur wenig Innovationen. Doch ist der derzeitige Goldstandard tatsächlich eine unverbesserliche Methodik? Der Eye Refract (VX160) ermöglicht ein neuartiges Verfahren der subjektiven Refraktion: algorithmusbasiert (https://luneautech. de/produkt/eye-refract-tm-visionix).

Ziel dieser Studie war es, die Methodik „algorithmusbasierte subjektive Refraktion“ mit der konventionellen subjektiven Refraktion zu vergleichen. Hierfür wurden folgende Parameter verglichen: sphäro-zylindrische Refraktionswerte für die Ferne, Vcc für die Ferne sowie die Untersuchungszeit für die subjektive Refraktion. Abschließend erfolgte eine Zufriedenheitsbewertung seitens der Probanden. Die Refraktionsergebnisse beider Methoden konnten durch den Eye Refract (VX160) vorgeschaltet und somit ein direkter Vergleich unterschiedlicher Refraktionswerte ermöglicht werden. Da das algorithmische Verfahren unter anderem auf die objektiven Refraktionswerte nach Wellenfronttechnologie zurückgreift, wurden zusätzlich Messungen am DNEye Scanner 2 durchgeführt. Somit wurden die wellenfrontbasierten Refraktionswerte des Eye Refract (VX160) anschließend mit den gemessenen Werten des DNEye Scanner 2 verglichen. Für die nachfolgend beschriebene Studie wurden folgende Nullhypothesen formuliert:

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