TrainYourEyes: Interview mit Teilnehmerin Enya

Veröffentlichungsdatum: 
22.07.2020
Autor:
Ann-Katrin Zellner
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Enya Visualtraining TrainYourEyes Abschlusszertifikat
Enya hat das Visualtraining "TrainYourEyes" durchlaufen und erzählt von ihren Erfahrungen.
© Optik Meyer OHG / Birgit Meyer

Nicht alle Sehprobleme lassen sich mit einer Brille lösen. Mit Visualtraining nach dem dänischen „TrainYourEyes“-Verfahren können die Augenmuskeln, das Sehverhalten und die Sehfunktionen gezielt trainiert werden. Das Zusammenspiel der Augen wird mit gezielten Übungen gefördert. So wie bei Enya. „Für mich ist das ein Meilenstein“, erzählt die Achtjährige im Interview mit DOZ-Redaktionsvolontärin Ann-Katrin Zellner.


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DOZ: Enya, wann hast du gemerkt, dass du beim Sehen Probleme hast?

Enya: Ich konnte Texte nicht richtig lesen und hatte immer Schwierigkeiten damit. Denn ich konnte die Buchstaben nicht gut lesen und sie auch nicht so gut sehen. Ich habe immer B und D vertauscht. Oder das G doppelt gelesen.

Wie viel Dioptrien hat deine Brille?

So ungefähr + 2 dpt und etwa 0,5 dpt Zylinder.

Betreibst du eine Sportart mit schnellen Bewegungen?

Nein, aber ich reite. Da muss ich auf zum Beispiel auf den Boden achten, damit das Pferd nicht stolpert.

Wie bist du auf das Visualtraining „TrainYourEyes“ aufmerksam geworden?

Die Arbeitskollegin meiner Mama hat uns von dem Training erzählt. Ihre Tochter hat auch eine Lese-Rechtschreibschwäche. Dann hab ich mir das Training bei Optik Meyer mit Mama angeschaut und beschlossen, dass ich das machen will.

Wann hast du mit dem Training angefangen?

Letztes Jahr im Dezember, also hat es ein halbes Jahr gedauert. Jetzt lesese ich gerne, am liebsten einen Comic. Die lese ich abends im Bett vor dem Einschlafen ganz allein. Am liebsten lese ich die Superhero Girls. Das ist für mich ein Meilenstein! Früher wollte ich nie lesen, da ich nicht richtig sehen konnte.

Das Training dauert ungefähr 20 Minuten am Tag. War eeinfach, dass in deinen Tag einzubinden?

Ich habe nicht so viel Zeit, wegen dem Reiten und der Schule. Meine Mama hat mich immer motiviert, die Übungen zu machen. Manchmal hat mir eine Belohnung gefehlt, wenn ich mit den Übungen fertig war. Aber das war okay.

Visualtraining train your eyes Abschlusszertifikat
Enya hat das Visualtraining bei Birgit Meyer
erfolgreich absolviert und freut sich
über das Zertifikat. © Optik Meyer OHG

Welche Übung hast du am liebsten gemacht?

Zum Beispiel das Seilspringen, das hat viel Spaß gemacht! Nur das Überkreuz-Hüpfen muss ich noch üben. Das Ninja-Training war auch super, das konnte ich immer alleine in meinem Zimmer machen. Die Karten habe ich an die Tür geklebt.

Und welche von den Übungen waren schwer?

Die am Computer, da gab es eine Blume und den Stern. Die waren nicht sehr einfach! Ich hab nicht gesehen, ob die weit weg sind oder Unterschiede haben. Manchmal habe ich vergessen, wie die Übungen gehen. Zum Glück hat Mama sie dann mit dem Handy aufgenommen und ich konnte sie dann einfach nachmachen.

Wie hast du Termine während des coronabedingten Lockdowns wahrgenommen?

Wir haben das Traing über Videochats gemacht und das war sehr gut. So konnte ich Frau Meyer mein Zimmer zeigen und die Wand, wo ich die Sachen aufgeklebt habe. Manchmal ist mein Bruder im Hintergrund durchgelaufen. Die Mischung war auch gut, denn manchmal ist es besser, allein mit Mama und Frau Meyer zu sein. Da stören die Jungs nicht.

Das Interview führte Ann-Katrin Zellner


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