Fragen & Antworten zur MiGel-Neuerung in der Schweiz

Seit Juli ist in der Schweiz das Myopie-Management Teil der Grundversorgung, sodass Krankenkassen Kosten von bis zu 850 Schweizer Franken pro Jahr für Myopie-Management-Gläser oder -Kontaktlinsen übernehmen. Der SBAO hat nun ein Merkblatt veröffentlicht, mit dem offene Fragen rund um die Neuerungen beantwortet werden sollen

CooperVision startet Ferien-Kampagne mit Cashback-Aktion

Mit der Schulferien-Kampagne „Hurra, die Schule ist aus!“ will CooperVision die Sommerferien dazu nutzen, Eltern auf frühzeitiges Myopie-Management weiter aufmerksam zu machen. Dazu sollen nicht nur Poster und Broschüren dienen, sondern auch eine große Geld-zurück-Aktion der MiSight 1 day - Kontaktlinsen. Zusätzlich wird es einen Malwettbewerb geben.

Schweiz: Myopie-Management in MiGeL aufgenommen

Ab dem 1. Juli 2024 wird in der Schweiz das Myopie-Management in die Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) aufgenommen. Dadurch übernehmen die Krankenkassen Kosten von bis zu 850 Schweizer Franken für Myopie-Management-Gläser oder -Kontaktlinsen pro Jahr.

CooperVision klärt Eltern über Myopie auf

CooperVision geht mit der Aufklärung zum Thema Myopie(-Management) bei Kindern nun direkt auf die Eltern zu und möchte diesen mit konkreten Tipps helfen, Kurzsichtigkeit zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Dritter Österreichischer Myopiekongress

Am Samstag, 8. Juni, veranstaltete die OHI zum dritten Mal den Österreichischen Myopiekongress in der Wiener Urania statt. Über 120 Besucher informierten sich in elf jeweils zwanzigminütigen Vorträgen zu den aktuellen Lösungen für ein effektives Myopie-Management.

Zeiss und Essilor legen Studienergebnisse vor

Zeiss hat die Ergebnisse zweier Langzeitstudien zur Wirksamkeit seiner MyoCare Brillengläser bei asiatischen und kaukasischen Kindern vorgelegt. Auch Essilor untermauert die Wirksamkeit seiner Stellest Brillengläser mit einer Studie.

Kinder und Myopie-Management: Empathie ist der Schlüssel

Bei vielen Augenoptikern machen Kinder aller Altersgruppen bereits einen wesentlichen Anteil der Kundschaft aus. Oft aber ist gerade dieser Bereich noch ausbaufähig, weil etwa Hemmschwellen im Team vorhanden sind. Schließlich sind dies keine „kleinen Erwachsenen“ und erfordern einen besonderen Umgang. Ein Blick in die Praxis bei Myopie-Management betreibenden Kinderoptometristen zeigt, wie es gut funktionieren kann.

Defokusgläser zur Bewältigung des axialen Längenwachstums

Myopie ist ein Brechungsfehler, der meist auf eine übermäßige axiale Verlängerung des Auges zurückzuführen ist, die zu strukturellen Veränderungen in der Netzhaut und schlussendlich zu irreversibler Blindheit führen kann. Unbestritten, dass die bloße optische Korrektur der Fehlsichtigkeit nicht ausreicht. In diesem Artikel werden die wichtigsten Fragen zum Management des axialen Längenwachstums bei Kurzsichtigen mithilfe eines speziellen asymmetrischen Brillenglases mit peripherem Defokus beantwortet.

Myopie-Management wertgerecht bepreisen – aber wie?

Wer den anspruchsvollen und systemrelevanten Beruf des Augenoptikers ergreift, wird dies nicht ohne Idealismus tun. Doch insbesondere beim Myopie-Management dürfen Augenoptikerinnen nicht vergessen, betriebswirtschaftlich zu denken – haben sie doch zeitlich (Fortbildung) und finanziell (Hightech-Geräte) viel investiert, um diese noch relativ junge Dienstleistung professionell anbieten zu können. Doch wie schaffen sie es, dass ihre Kunden die erbrachte Leistung aus Überzeugung angemessen bezahlen?

Optik Enzinger macht Myopie-Management mit Glas und Kontaktlinse

Wer Myopie-Management anbietet, kann sich zwischen Kontaktlinsen und Brillengläsern entscheiden – oder das Thema ganzheitlich angehen wie Georg Enzinger aus Niederbayern. Gemeinsam mit seinem Bruder Andreas Enzinger bietet er seit 2018 Myopie-Management aktiv mit Kontaktlinsen an, drei Jahre später wurde um Gläser erweitert. Im Gespräch mit der DOZ erzählt der Augenoptikermeister, warum für ihn nur die Kombination von beidem in Frage kommt.