Was ein (18-jähriger) Experte empfiehlt

Jugendmarketing: "Die Zielgruppe zum Mitwirken bewegen"

Wo und wie erreiche ich junge Menschen mit Marketing? DOZ-Autorin Christine Lendt hat von Urs Meier (18), Head of Client bei Project Z, Antworten bekommen.
Jugendmarketing Emojis

Die Generation Z ist mit Smartphones und sozialen Netzwerken aufgewachsen - ein Leben ohne Instagram, TikTok oder Netflix ist für sie undenkbar.

© Shutterstock / Rawpixel; Uli Fritzel

Jugendmarketing ist wichtig, um die attraktive Zielgruppe der Kinder und Heranwachsenden früh genug als Kundinnen und Kunden zu gewinnen - doch das ist, vor allem für die älteren Generationen, nicht immer ganz einfach. Wie tickt die Generation Z? Worauf legt sie besonderen Wert? Und wie kann die junge Generation am besten angesprochen werden? DOZ-Autorin Christine Lendt hat sich in der aktuellen April-Ausgabe mit dem Thema beschäftigt und unter anderem mit Urs Meier gesprochen. Der 18-jährige arbeitet als Head of Client Services bei Project Z, einer Kreativagentur und Unternehmensberatung, die Kampagnen mit Fokus auf die Generation Z - also alle, die zwischen 1995 und 2010 geboren sind - entwickelt.

DOZ: Auf Ihrer Homepage steht: „Wir erzählen Stories, die Jugendliche wirklich bewegen…“ Was bewegt denn die Generation Z, zu der Sie ja auch selbst gehören?
Urs Meier: Viele sagen, wir seien die erste Generation der Social Natives. Wir sehen das ein bisschen differenzierter, weil auch schon die vorherige Generation Y mit Social Media aufgewachsen ist – wenn auch nicht so, dass viele schon mit fünf Jahren ein iPad bedienen konnten. Das Besondere und Neue an der GenZ ist, dass sie nicht nur Content konsumieren, sondern auch selbst kreieren möchte. Das bedeutet, junge Leute möchten heute nicht mehr Musikvideos bei Viva oder MTV gucken, sondern sich selbst ausprobieren und zum Beispiel eine eigene Interpretation auf TikTok hochladen. Und dies schlägt sich auch in aktuellen Werbekampagnen nieder.

Wie setzen Sie das bei Project Z konkret um?

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