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NACHRICHTEN: 
Studie vergleicht „Primary Eye Care“ Ohne Augenoptiker und Optometristen ist eine qualitativ hochwertige primäre Versorgung im Bereich des Sehens in Deutschland nicht gewährleistet. Die vor kurzem in Berlin vorgestellte internationale Studie von Professor Dr. Jürgen Wasem (Lehrstuhl für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen) belegt mit diesem Ergebnis ein wichtiges Thema für die primäre Augenversorgung („Primary Eye Care“): Qualitativ unterscheidet sich die primäre Versorgung von Augenoptikern und Optometristen nicht von der Untersuchung eines Augenarztes. Jedoch wäre die Versorgung in Deutschland wesentlich schlechter, dürften Augenoptiker keine Augenglasbestimmung durchführen und sich nicht auf dem Gebiet der „Primary Eye Care“ fortbilden.
Allensbach Brillenstudie Zahl der Brillenträger konstant hoch / Anteil junger Brillenträger langfristig stark gestiegen / Immer mehr Menschen nutzen Kontaktlinsen:
Mehr als 40 Millionen Deutsche tragen eine Brille. Das sind fast zwei Drittel der erwachsenen Bundesbürger. Die Zahl der Brillenträger ist damit seit zehn Jahren gleich bleibend hoch. Blickt man weiter zurück, so hat sich ihr Anteil unter den 20 bis 29-Jährigen in den letzten 60 Jahren sogar mehr als verdoppelt. Auch Kontaktlinsen kommen immer häufiger zum Einsatz. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Allensbach-Brillenstudie im Auftrag des Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS)
Carl Zeiss: Erstmals über vier Milliarden Euro Umsatz Die Zeiss-Mitarbeiter dürften sich kurz vor Jahreswechsel besonders gefreut haben: Sie kassierten als Vollzeitbeschäftigte in Deutschland eine Erfolgsbeteiligung in Höhe von 2.000 Euro (brutto) und Genussscheine in Höhe von 360 Euro. Carl Zeiss (Aalen) schloss das Geschäftsjahr 2010/11 (Bilanzstichtag: 30. September 2011) mit deutlich gestiegenem Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahr ab: Der Umsatz lag mit 4,237 Mrd. Euro erstmals über der Vier-Milliarden-Marke (Vorjahr: 2,981 Mrd.), so eine Pressemitteilung des Unternehmens. Das Ergebnis (EBIT) erreichte 607 Mio. Euro (Vorjahr: 423 Mio.). Die positive Entwicklung des Geschäfts, unterstützt von einer günstigen Konjunkturentwicklung zu Beginn des zurückliegenden Geschäftsjahrs, wurde getragen von einem kräftigen organischen Umsatzwachstum (zehn Prozent gegenüber´dem Vorjahr) besonders in Asien und Amerika, in der industriellen Messtechnik und in den Halbleiter- und Medizintechnikbereichen sowie von der Vollkonsolidierung des Unternehmensbereichs Augenoptik. „Wir haben bei fast allen Kennzahlen neue Bestwerte erzielt“, wird Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender von Carl Zeiss, zitiert. Der Unternehmensbereich Augenoptik erzielte einen Umsatz von 849 Mio. Euro, was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: 881 Millionen). Im Geschäftsjahr 2010/11 wurde der Unternehmensbereich Augenoptik voll konsolidiert. Im Vorjahr war das Geschäft der Carl Zeiss Vision im Beteiligungsergebnis der Carl Zeiss Gruppe noch anteilig („at equity“) berücksichtigt worden.
Die beste Brille & Co seit Anbeginn So läßt sich das vergangene Wochenende (21./22.01.2012) - nicht nur aus Sicht des DOZ-Verlages - zusammenfassen. Sämtliche Aussteller, mit welchen die Verlagsrepräsentanten im Gespräch waren, äußerten sich ähnlich und bestätigten diesen Eindruck. Von der, wie immer, guten Organisation über die Duchführung bis hin zur Disziplin der Aussteller war die Messe durchweg ein Erfolg. Für eine gute Resonanz bei den Besuchern sorgte sicherlich nicht nur das schlechte Wetter, sondern auch das vielschichtige Aussteller-Angebot über Fassungen hinaus.
„Zwei Platzhirsche“ und jede Menge Vorbehalte Mit „Zwei Platzhirsche“ betitelte das Magazin„Wirtschaftwoche“ (19.12.11) die Auflistung der zehn größten Augenoptik-Filialisten mit Fielmann und Apollo an der Spitze der umsatzstärksten Unternehmen. In dem dreiseitigen Bericht über die Branche wird von einer Art „Zwei-Fronten-Krieg“ gesprochen, der für die Augenoptik deutschlandweit charakteristisch sei. Auf der einen Seite sieht die Autorin dabei „die neuen Kleinen“, die größere traditionelle Betriebe angriffen: vor allem mit ihrer transparenten Ein-Preis-Strategie. Auf der anderen Seite, so heißt es weiter, stünden Online-Anbieter, die Brillen im Netz „angeblich“ zu niedrigeren Preisen anböten. Es wird ausführlich von einer undurchschaubaren Preispolitik verschiedener Augenoptiker für „angeblich hoch qualitative“ Gläser gesprochen, die mal 50, mal 500 Euro das Stück kosteten. Ein Düsseldorfer Augenarzt wird zitiert, der die Preispolitik mancher Augenoptiker als „skrupellos“ bezeichnete.
Zukunftssicherung durch Nachhaltigkeit Als exklusiver Medienpartner von greenday nahm die DOZ an der opti-Podiumsdiskussion zum Thema Nachhaltigkeit in der Augenoptik teil. Die Diskussion war sowohl mit Vertretern aus der Industrie als auch durch ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod hochkarätig besetzt. Einige höchst interessante Aspekte wurden dabei beleuchtet und Ideen für eine weitere Verankerung des Themas in der Branche entwickelt, um zur Zukunftssicherung durch Nachhaltigkeit aktiv beizutragen.
Bild: v.l.n.r: T. Truckenbrod, P. Lopez, M. Glöckner, R. Jarck, D. Finkeldei, J. Nagel, D. Sager

© DOZ-Verlag 2011
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