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Samstag, 03.12.2016 Termine
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NACHRICHTEN
Alcon prämiert Bilderpreis Die Gewinnerinnen des Bilderpreises 2016 (Foto: Alcon) Seit 2009 sponsert Alcon den Bilderpreis auf der VDCO-Jahrestagung. Und auch in diesem Jahr wurden wieder alle Praktiker, Studenten und Wissenschaftler im Vorfeld dazu aufgerufen, Bilder aus der eigenen Anpasspraxis einzureichen. Als Teilnahmevoraussetzung galten Aufnahmen von relevanten Fällen oder mit Hilfe anspruchsvoller Spaltlampeneinstellungen. Während der Tagung in Mainz waren die Teilnehmer dazu aufgefordert, für das beste Bild abzustimmen.

Die Auszeichnung hat das Bild „Iriskolobom bei X-chromosomaler juveniler Retinoschisis“ erhalten, das von  Anja Müller und Ulrike Rattunde vom Berufsförderungswerk für Sehbehinderte und Blinde in Halle (Saale) eingereicht wurde. Der Bilderpreis ist mit 300 Euro dotiert und wird jährlich verliehen.

„Alcon freut sich, auch in diesem Jahr den Bilderpreis der VDCO für eine gelungene Aufnahme des vorderen oder hinteren Augenabschnittes zu prämieren. Wir waren erfreut, neben dem Sieger-Foto eine Reihe weiterer interessanter Aufnahmen gesehen zu haben, die dazu beitrugen, den Weiterbildungswert für die teilnehmenden Kontaktlinsenspezialisten während der Tagung zu bereichern“, sagt Björn Eric Siewert, Professional Affairs, Alcon Vision Care Deutschland.

Bild: Die Gewinnerinnen des Bilderpreises 2016 (Foto: Alcon)


Onlinestrategie Essilors Nach Stuttgart und Berlin gab es gestern Abend (1. Dezember) den „Talk in Town“ in der rheinischen Metropole Köln. Das Programm des Veranstalters Essilor sah einen Vortrag zur Online-Strategie des Brillenglasherstellers und den Services für Augenoptiker vor. Rund 100 Gäste waren im Hotel im Wasserturm mitten in der Domstadt zugegen, zieht man davon die Essilor-Repräsentanten und die Begleitpersonen der Augenoptiker ab, dürften etwa geschätzt trotzdem noch 60 oder 65 rheinische Augenoptiker als „betroffene“ Zuhörer die Einladung angenommen haben.

Susanne Pieper hatte als Verkaufsleiterin Essilors die Aufgabe, mit ihrem Vortrag die Leute auf die Strategie des Unternehmens und den weiteren Abend mit Fingerfood und Abendprogramm einzustimmen. Dabei stellte sie die Entwicklung des Onlinehandels generell und in Bezug zur Augenoptik dar und bewarb das Anfang kommenden Jahres startende Onlinetool My Online Optical. Mit My Online Optical soll der stationäre Augenoptiker ein einfaches, günstiges und funktionierendes Werkzeug an die Hand bekommen, um einerseits online Brillen zu verkaufen, andererseits aber vor allem für sein stationäres Geschäft und den damit verbundenen Vorteilen für den Kunden zu werben. „Sie sollen offline verkaufen, wir wollen keine Konkurrenz schaffen“, erklärte Pieler.

Lebhafte Diskussion

Dennoch entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, in deren Verlauf sich viele Fragen der Anwesenden beantworten ließen. Für einmalig 400,- Euro und monatlich 139,- Euro lässt sich seitens der Fachleute sicher auch ein bisschen Ungewissheit ertragen, denn „Sie brauchen nur eine Brille in der Woche online zu verkaufen, um ins Plus zu kommen“, stellte die Verkaufsleiterin heraus. Bis zum Ende des Vortages und der informativen Diskussion aber verlor Pieler kein Wort zur Online-Strategie Essilors, die sich direkt an den Verbraucher richtet. Das Thema Onlineshops von Essilor wurde dann aber doch noch aufgegriffen, und auf die einzige Nachfrage dieser Art aus dem Publikum antwortete die Rednerin: „Wir haben Know-how gekauft, um Ihnen dieses hier anbieten zu können, um Sie erfolgreicher zu machen.“

My Online Optical ist gewiss ein Tool, mit dem der Augenoptiker herausfinden kann, ob der Onlinehandel für ihn etwas ist oder nicht. Die Kosten und die zunächst einjährige Vertragslaufzeit sind überschaubar. Dennoch bleiben an dieser Stelle viele Fragen offen, die in der kommenden Ausgabe (Januar 17) mit dem Spezial „Digitalisierung“ in der DOZ beantwortet werden sollen. Der Abend in Köln zeigte, dass die Augenoptiker offensichtlich noch nicht umfassend informiert sind, was da alles auf sie zukommt oder zukommen kann. Zudem ließ der Gastgeber die Gelegenheit ungenutzt, hinsichtlich der eigenen Onlineshops und des direkten Verkaufs online an den Verbraucher – an die Kunden der Augenoptiker – zu informieren. Zumindest im offiziellen Teil des Abends.

In der DOZ-Ausgabe | 01-17, die Anfang Januar erscheint, widmen wir uns dem Thema „Digitalisierung“ und „Onlinehandel“ in besonderer Weise. Passend zum angekündigten Start von My Online Optical, das sicher spätestens bei der Opti von Essilor und übrigens auch Rupp & Hubrach präsentiert und gelauncht wird.


Zeiss fördert Forschung an Schweizer Hochschule Zeiss-Konzernzentrale in Oberkochen (Foto: Zeiss) Mit einer Million Euro unterstützt Zeiss ab sofort Forschungsprojekte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule von Lausanne in der Schweiz (EPFL). Das Unternehmen stellt das Geld für neue Forschungsvorhaben in der biomedizinischen Forschung, der medizinischen Diagnostik und Visualisierung, der optischen Metrologie und Inspektion bereit.

Darüber hinaus vergibt Zeiss an der Hochschule ab 2017 Studentenpreise für innovative Master- und Doktorarbeiten in den Bereichen Photonik, Optoelektronik, Computational Imaging und Datenanalyse. Die Gewinner erhalten jeweils 3.000 Schweizer Franken (rund 2.800 Euro) für eine Doktorarbeit und 1.500 Schweizer Franken (rund 1.400 Euro) für eine Masterarbeit. Zudem werden die drei Finalisten jeder Kategorie zu einem Besuchstag bei Zeiss in Oberkochen eingeladen.

„Dieser auf mehrere Jahre ausgelegte Vertrag ermöglicht eine agilere und dynamischere Zusammenarbeit als bei den klassischen Kooperationen zwischen Akademie und Industrie“, sagt Dr. Ulrich Simon, Leiter der Konzernfunktion Forschung und Technologie bei Zeiss. „Wir haben Kernforschungsbereiche definiert und die Universität hat natürlich freie Hand bei der Forschung. Gemeinsam erhalten wir so neue Erkenntnisse und wollen Innovationen stärker fördern.“

Bild: Zeiss-Konzernzentrale in Oberkochen (Foto: Zeiss)


Oculus hat Außendienst-Team erweitert Christopher Kroll (Foto: Oculus) Bereits seit Frühjahr 2016 unterstützt Christopher Kroll als Medizinproduktberater den Außendienst bei Oculus. Mit dem Vertriebsleiter Jörg Sapauschke ist er für die Kunden in Hessen zuständig. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Vertrieb und Marketing hat er mehrere Jahre kundenorientiert gearbeitet, auch im Ausland.

„Der Kontakt und die Interaktion mit Menschen haben mich schon immer begeistert und erfüllt. Gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen zu erarbeiten und mit hochwertigen Produkten einen nachhaltigen Mehrwert zu bieten, macht für mich den Reiz meiner Arbeit bei Oculus aus“, erläutert Christopher Kroll. 

Bild: Christopher Kroll (Foto: Oculus)


Rodenstock: Jubiläumsjahr startet auf der Opti Josef Rodenstock (Foto: Rodenstock) Im kommenden Jahr feiert Rodenstock sein 140-jähriges Bestehen. Mit der Fachmesse Opti beginnt das Traditionsunternehmen sein Jubiläumsjahr. Gemeinsam mit Augenoptikern und der Öffentlichkeit werden „vollkommene Momente des Sehens“ gefeiert, so vermeldet es das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die DOZ wird Rodenstock im kommenden Jahr natürlich besonders begleiten und von den Veranstaltungen und Feierlichkeiten berichten.

Josef Rodenstock war ein legendärer Pionier in der Augenoptik. Mit dem Ausspruch „Das System des Sehens in seiner Gesamtheit verstehen“ und einer darauffolgenden Innovation – der ersten eingefassten Brille der Neuzeit – begann vor 140 Jahren in Würzburg die Geschichte des nun weltweit agierenden Unternehmens.

Ein Grund für die DOZ, genauer hinzuschauen und sich in den kommenden Monaten mit der Historie und der Zukunft Rodenstocks zu befassen.

Bild: Josef Rodenstock (Foto: Rodenstock)


Alcon feiert ein besonderes Jubiläum… Alcon …, denn schon seit 15 Jahren bietet das Unternehmen in seiner „Academy for Eyecare Excellence“ die „Fit for Soft Seminare“ an. Die Seminarreihe richtet sich an Einsteiger, Fortgeschrittene und Kontaktlinsen-Spezialisten. Über die Jahre seien die Teilnehmerzahlen kontinuierlich angestiegen, so das Unternehmen.

Die Inhalte der insgesamt drei Seminare aus der Fit for Soft-Reihe erstrecken sich von Ansprache, Assistenz, und Pflege über die Anpassung weicher sphärischer, torischer und multifokaler Kontaktlinsen bis hin zur Spaltlampentechnik. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Bewertung und Dokumentation von Spaltlampenbefunden und der Vermittlung von Kenntnissen rund um den Tränenfilm und die Gerätetechnik.

Im neuen Jahr geht’s auf die Straße und vorher ins Internet

Die Fortbildungen setzen sich modular zusammen. Als Ergänzung können Teilnehmer sogenannte Webinare als Online-Veranstaltungen zur Vor- und Nachbereitung der Seminare nutzen. Ein Webinar dauert ungefähr eine Stunde und bietet zeitgemäßes Lernen in überschaubaren Einheiten. Betreut werden die Teilnehmer von einem Alcon Professional Affairs Mitarbeiter und einem Referenten aus der augenoptischen Praxis.

Ab Mitte März 2017 startet das Alcon-Team mit einer Roadshow. Hier werden in mehreren Abendveranstaltungen Tipps aus der Praxis und innovative Lösungswege gezeigt, um sich für die Anforderungen des Marktes zu wappnen.

Bild: Alcon