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Freitag, 20.01.2017 Termine
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NACHRICHTEN
DOZ 4.0 auf der Opti Jedes Jahr wird München zum Zentrum der nationalen und internationalen augenoptischen Branche. Die wichtigste Anlaufstelle auf der Opti in diesem Jahr ist – natürlich! – der DOZ-Stand in Halle C2, Stand 405. Der DOZ-Verlag stellt neben seinem bekannten Verlagsprogramm auch Neuerscheinungen wie „Hörakustik – Theorie und 3.0“ und „Der Marketingplan“ vor. Besucher können die Bücher erwerben und kostenlos nach Hause liefern lassen. Frisch aus der Druckerpresse wird auch die neue Februar-Ausgabe der DOZ bereitliegen. Natürlich hat wieder jeder Besucher die Möglichkeit, am DOZ-Glücksrad ein iPad mini zu gewinnen.

Ein absolutes Highlight ist die Vorstellung des neuen DOZ-Branchenportals, das zur Opti die alte Website des Verlages ablöst: Knüpfen Sie dort Kontakte, erweitern Sie Ihre Verbindungen, bauen Sie Brücken in die Zukunft, bilden Sie sich weiter, lassen Sie sich anregen und entdecken Sie Neues. Das DOZ-Team steht Ihnen am Stand jederzeit bei allen Fragen zur Verfügung.
Natürlich aber bietet die Fachmesse in München noch ein bisschen mehr.


Die Opti von A bis Z A wie Aussteller: Welche Aussteller sind dabei und wo befinden sich diese? Dies verrät ein Blick in den online-Ausstellerkatalog auf www.opti.de.
B wie Blogger Spectacle: Zehn Firmen treffen mehr als 20 Eyewear- und Fashionblogger. Zudem vergeben die Blogger einen Newcomerpreis. Für diesen Preis sind die 16 Opti-Boxen-Newcomer nominiert. Wer den Award 2017 gewinnt, wird am Messesamstag um 18 Uhr auf dem opti-Forum bekannt gegeben.
C wie Campus: Im Übergang zwischen den Hallen C1 und C2 Nord befindet sich der opti-Campus. Zehn Fachakademien und Hochschulen informieren hier über Aus- und Weiterbildung.
D wie Digitalisierung: „OPTIC 4.0 – Digital Solutions“ – so heißt der Messeschwerpunkt 2017. Was erwartet den Fachbesucher, der sich einen Überblick über die Zukunft seines Berufs verschaffen will? Für die Vorbereitung steht im Messekatalog eine eigene Kategorie „OPTIC 4.0“ zur Verfügung, in der über 40 Firmen mit ihren digitalen Produkten gelistet sind. Auf dem Opti-Forum gibt es zahlreiche Vorträge zur digitalen Optometrie. Zum Messeabschluss gibt es am Montag, den 30.01.2017 geführte Spezialrundgänge.

E wie Events: Nach Messeschluss heißt es „it´s party time“. Denn die Messegesellschaft GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH feiert die 10. Durchführung der Opti mit allen Besuchern und Ausstellern. Im Eingangsbereich Nord wird am Samstag und Sonntag bei Bier, Snacks und Musik gefeiert.
F wie Forum: Beim Opti-Forum (Halle C2.136) werden aktuelle Themen aus der gesamten Branche anschaulich präsentiert. Dort erhalten Messebesucher neue Impulse und Anregungen für ihre tägliche Arbeit. Die Vorträge werden simultan ins Englische übersetzt. Themen 2017 sind „OPTIC 4.0 – Digital Solutions“, „Marketing“ oder „Vintage“. Das komplette Forumsprogramm ist im Internet zu finden unter www.opti.de/programm
G wie Germany: Deutschland ist in der Augenoptik vorne dabei – so auch bei der Opti, auf der die meisten Firmen aus Deutschland stammen. Das veranschaulichen einige Zahlen: Jeder zweite Einwohner trägt eine Brille, 3,3 Millionen setzen auf Kontaktlinsen.
H wie !HOT-Area: Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern präsentieren sich rund 80 Independent Labels, A-Players, angesagte High Potentials bis hin zu Rookies. Hier finden sich auch die opti-Boxen, VintagePassion oder auch der Beginn des Walk of Frame, der an einer langen Tafel zum Austausch einlädt.
I wie International: Die opti ist die Fachmesse im internationalen Terminkalender der Augenoptik. Dies belegen folgende Zahlen: Die rund 27.500 Besucher kamen aus 93 Ländern.

J wie Jobbörse: Auf opti.de sind zahlreiche Stellenangebote und –gesuche eingestellt. Aussteller können hier nach einem neuen Vertriebsleiter, Augenoptiker nach einer neuen beruflichen Herausforderung suchen.
L wie Linsen oder Low Vision: Kontaktlinsen sind nicht nur im Sortiment des Augenoptikers ein wichtiger Bestandteil, sondern auch auf der Messe. 2017 sind 29 international führende Hersteller dabei. Immer größere Bedeutung erhalten angesichts des demografischen Wandels Low Vision Technologien. Über 30 Firmen bieten Low Vision Produkte an.
M wie Montag: In vielen Ländern haben europäische Augenoptiker am Montag ihren Ruhetag. 2017 öffnet die Opti einmalig am Montag (30.1.).
N wie Neuheiten: Der Zeitpunkt der Opti ist ideal für die Hersteller, ihre neuen Kollektionen und Technologien der Branche zu präsentieren. Für die Augenoptiker heißt es, ihre leeren Lagerbestände mit den Neuheiten 2017 aufzufüllen.

O wie Opti-Boxen: Im !HOT-Bereich befinden sich die 16 Opti-Boxen. In diesem Jahr stammen sie aus den Ländern USA, Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Belgien und Deutschland.
P wie Partner: Die Opti wird von immer mehr Fachverbänden aus Europa unterstützt. Neben den langjährigen Partnern Spectaris und ZVA kommen 2017 ECOO, der Optik Schweiz, Team 93 Die Optikgenossenschaft und VDCO hinzu.
Q wie QR-Code: Smartphone zur Hand? Dann einfach QR-Code scannen. Mit diesem Online-Tool können sich Messebesucher ab sofort auf ihr wichtigstes Branchenereignis perfekt vorbereiten.
R wie Rundgänge: Unterstützung für die Auswahl der richtigen digitalen Technologie erhalten Interessierte am Messemontag in den kostenfreien Rundgängen „Digitale Dienstleistungen und Smart Services“ (um 11 und 14 Uhr) sowie „Digitale Produktion und Automatisierung“ (12 Uhr 30 und 15 Uhr). Junge Augenoptiker der FSAO Jena bieten einstündige Touren auf Deutsch an. Sie besuchen einzelne Aussteller, die für die jeweiligen Themen die entsprechenden Produkte anbieten. Jeder kann hieran ohne Voranmeldung teilnehmen. Startpunkt für die Touren ist am Infodesk der Halle C3.

S wie Shuttle: An allen drei Messetagen gibt es den kostenfreien Flughafenshuttle, täglich ab 8 Uhr. Er verbindet den Flughafen München mit dem Eingang Nord des Messegeländes und zurück.
T wie Tickets: Wer sich im Vorfeld ein Online-Ticket sichert, spart nicht nur Geld (bis zu fünf Euro im Vergleich zum Vor-Ort-Ticket), sondern auch an den Messetagen die Wartezeit am Einlass.
U wie U-Bahn: Zur Opti gelangt jeder bequem mit der Linie U 2 bis zur Haltestelle Messestadt West.
V wie Vintage: Auf der !HOT Area in Halle C1 gibt es die Fläche Vintage Passion. Hier treffen sich Sammler, Designfreaks und Fassungsliebhaber.
W wie Walk of Frame: Der Walk of Frame verbindet die !HOT-Area mit den langjährigen Halle C1-Größen wie Safilo, Marchon oder EBM. Die lange Tafel lädt zum Austausch und Ausruhen ein.

X wie zum X. Mal: Die Opti wird seit 2008 von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH in München ausgerichtet. Das heißt zehn Jahre Opti, zehn Jahre Neuheiten. 2008 stellten in drei Hallen 357 Aussteller aus. Am Ende kamen zur Premiere rund 18.000 Augenoptiker. Seitdem ist die Messe auf Wachstumskurs mit über 27.500 Fachbesuchern: 2017 sind die vier Messehallen mit 556 Aussteller komplett ausgebucht.
Y wie YES!: 111 Aussteller sind in der YES!-Area, dem Treffpunkt der Design-Community. Sie befindet sich 2017 in der Halle C4 und ist der Ort, an dem jeder Trendscout fündig wird.
Z wie Zone: 2017 hat jeder mit seinem WIFI-fähigen-Endgerät in allen vier Messehallen WLAN-Zugang.


Lensstore heißt jetzt Mister Spex Vor gut vier Jahren hatte Mister Spex schon die Mehrheit des schwedischen Brillen-Onlinehändlers Lensstore übernomen, nun entschied man sich in Berlin mit den schwedischen Verantwortlichen gemeinsam für eine einheitliche Markenpräsenz unter der Dachmarke „Mister Spex“. Dahinter stehe unter anderem der Gedanke, europaweit den neuen Preis-Leistungsstandard des Brillenkaufens kongruent unter einer Marke zu etablieren. Auf dieser Basis solle das Skandinavien-Geschäft nun weiterentwickelt werden, heißt es in einer Mitteilung des Onlinehändlers. 

„Dass Lensstore ab heute auch unter dem Namen Mister Spex operiert, ist ein wichtiger nächster Schritt innerhalb des Unternehmens“, erklärt Dr. Mirko Caspar, Geschäftsführer von Mister Spex. „In den vergangenen Monaten haben wir intensiv daran gearbeitet, die gesamte IT-Infrastruktur zu verknüpfen, so dass heute alle Prozesse in einem gemeinsamen System zusammenlaufen. Durch diesen Zusammenschluss profitieren unsere Kunden in Skandinavien nicht nur von dem neuen Preis-Leistungsstandard und Europas größter sofort verfügbarer Brillen- und Sonnenbrillenauswahl, sondern auch von zusätzlichen Features wie der 2D und 3D Brillen-Anprobe für die bequeme Produktsuche zuhause am Computer.“

Der wachsende E-Commerce-Markt in Skandinavien ist wichtig für die Expansionspläne der Berliner, die auch in Finnland und Norwegen alsbald eigene Webauftritte entstehen lassen wollen, so wie es jetzt mit www.misterspex.se vollzogen worden ist.


Kind erweitert Unternehmensgruppe Durch den Zusammenschluss mit der Bajohr Optic baut Kind seine Präsenz in der Augenoptik weiter aus. Der Hörakustik-Riese Kind hat seine Präsenz in der Augenoptik weiter ausgebaut. Seit dem 1. Januar ist Bajohr Optic, die 13 Augenoptikgeschäfte führen und Lupenbrillen für Fachärzte vertreiben, Teil der Unternehmensgruppe Kind. Bajohr Optic beschäftigt insgesamt 130 Mitarbeiter. 

Unternehmensgründer Christoph Bajohr bleibt Geschäftsführer des Unternehmens und begleitet auch den weiteren Ausbau des Optikbereiches bei Kind. „Wir werden das Unternehmen in bekannter Struktur unter Leitung von Christoph Bajohr weiterentwickeln. Auch künftig steht Bajohr für besondere Serviceleistungen, hohe Fachkompetenz und große Auswahl namhafter Brillenkollektionen und Glashersteller. Vielfältige Angebote und Aktionen runden das breite Spektrum ab“, erklärte Dr. Alexander Kind, Geschäftsführer von Kind.

„Expansion in der Augenoptik“

Auch das Geschäft mit Lupenbrillen für Fachärzte wie insbesondere Zahnärzte wird unter dem bisherigen Namen Bajohr OPTECmed fortgeführt. „Wir freuen uns, mit Bajohr ein sehr gut aufgestelltes Unternehmen im Rahmen unserer Expansion in der Augenoptik zu unserer Unternehmensgruppe zählen zu dürfen“, betonte Kind.

„Mit Kind haben wir einen starken und vertrauensvollen Partner gefunden“, ist sich Augenoptikermeister Christoph Bajohr sicher. „Wir sind mit der richtungsweisenden Entscheidung sehr zufrieden und können sowohl unseren Mitarbeitern als auch Kunden ein Höchstmaß an Konstanz und Professionalität garantieren.“

Nach dem im Juni 2016 erfolgten Markteintritt mit dem ersten kombinierten Geschäft für Hörakustik und Augenoptik in Osnabrück sollen weitere Fachgeschäfte entsprechend erweitert oder direkt neu eröffnet werden.

Bild: Durch den Zusammenschluss mit der Bajohr Optic baut Kind seine Präsenz in der Augenoptik weiter aus.


Megafusion: Luxottica und Essilor schließen sich zusammen Luxottica und Essilor werden eins Der italienische Brillenkonzern Luxottica und der französische Brillenglasproduzent Essilor haben sich auf eine Fusion geeinigt. Der gemeinsame Umsatz werde 15 Milliarden Euro betragen, teilten beide Unternehmen am Montag mit. Das neue Unternehmen soll "EssilorLuxottica" heißen und habe mehr als 140.000 Mitarbeiter in über 150 Ländern.

Der Gewinn beider Konzerne lag zuletzt zusammen bei rund 3,5 Milliarden Euro. Chef des fusionierten Unternehmens soll Luxottica-Gründer Leonardo Del Vecchio werden. Die von ihm kontrollierte Holding Delfin werde nach dem Zusammenschluss zwischen 31 und 38 Prozent der Anteile des neuen Konzerns halten.

Milliardenfusion in der Brillenbranche

„Die Hochzeit zwischen zwei Schlüsselunternehmen in ihren Branchen wird dem Markt, den Angestellten und insbesondere all unseren Kunden große Vorteile bringen“,  erklärte Del Vecchio.

Delfin kontrolliert derzeit etwas mehr als 60 Prozent der Aktien des italienischen Unternehmens Luxottica, das an der Börse derzeit knapp 24 Milliarden Euro wert ist. Essilors Marktwert ist in den vergangenen Monaten vor allem wegen einiger Probleme in den USA um fast ein Fünftel auf 22 Milliarden Euro gefallen. Nach der Bekanntgabe am Montagmorgen schoss die Essilor-Aktie im frühen Handel aber bereits um 16 Prozent in die Höhe. Auch Luxottica-Aktionäre feiern, die Aktien stiegen schnell um 14 Prozent.

Die Milliardenfusion in der Brillenbranche formt einen Weltmarktführer, der zwei Welten verbindet: Brillenfassungen und Brillengläser. Da darf sich die Branche wohl auf weitere Bewegung einstellen.

Bild: Luxottica und Essilor werden eins


250. Geburtstag von Duncker – Festakt in Rathenow Denkmal für Johann Heinrich August Duncker, den Begründer der optischen Industrie in Rathenow in Brandenburg. (Foto: Mazbln, CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons) Johann Heinrich August Duncker, der Begründer der optischen Industrie in Rathenow, würde am 14. Januar 250 Jahre alt werden. Der Verein Optic Alliance Brandenburg Berlin e.V. (OABB) lädt deshalb zum Festakt ins Kulturzentrum in Rathenow ein.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Festreden „Preußen im 18. Jahrhundert. Der lange Weg in die Moderne“ und „Johann Heinrich August Duncker – der praktische Gläubige und der gläubige Praktiker“. Am Duncker-Grab auf dem Weinberg-Friedhof gibt es zudem eine Ehrung durch Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger (CDU) und vielen Unternehmen der Optik-Branche.

Der Begründer der optischen Industrie in Rathenow kam 1767 in der Stadt  zur Welt, die heute den Zusatz „Stadt der Optik“ trägt. Mit der Erfindung und dem Bau der Vielschleifmaschine legte Duncker im Jahr 1801 die Grundlage für die Serienherstellung hochwertiger Linsen und damit den Grundstein zur industriellen Fertigung von Brillenlinsen in Rathenow. Der Aufstieg zu einer wichtigen Industriestadt war in den darauf folgenden Jahren untrennbar mit der Entwicklung der optischen Industrie verbunden.

Bild: Denkmal für Johann Heinrich August Duncker, den Begründer der optischen Industrie in Rathenow in Brandenburg. (Foto: Mazbln, CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons)