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Sonntag, 25.09.2016 Termine

Silmo Paris >>

Hall of Frames >>

02.10 – 03.10.2016
Hall of Frames GmbH
Zürich
Neudorfstr. 2, 6312 Steinhausen, Schweiz

Tel. +41 (0) 4 18 78 00 13

VDCO-Tagung + Tag der Optometrie 2016 >>

07.10 – 09.10.2016
ZVA; VDCO; IVBS
Kurfürstliches Schloss Mainz


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NACHRICHTEN
DJSI: Essilor als nachhaltiges Unternehmen gewürdigt Ab sofort zähle man zu den weltweit besonders nachhaltig arbeitenden Unternehmen im Bereich „Healthcare-Produkte“, meldete Essilor International in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen, das seinen Stammsitz südlich von Paris in Charenton-le-Pont hat, war zuvor in den Nachhaltigkeits-Index von Dow Jones für Europa und weltweit (Dow Jones Sustainability Index - DJSI) aufgenommen worden.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass das langfristige Engagement von Essilor, Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt unserer geschäftlichen Aktivitäten zu stellen, durch die Aufnahme in den Dow Jones Nachhaltigkeitsindex eine besondere Würdigung erfährt“, sagte Hubert Sagnières, CEO Essilor International. Das Engagement liege der Unternehmensstrategie zugrunde, Leben durch besseres Sehen – vor allem mit Blick auf unterversorgte Bevölkerungsgruppen – aufzuwerten.

Mit der Auszeichnung wird die Gruppe außerdem für ihre Leistungen hinsichtlich Innovation, Produktqualität, Personalentwicklungspolitik sowie Umweltkonzept gewürdigt. Der Brillenglashersteller beschäftigt in 63 Ländern und an fast 540 Produktionsstandorten insgesamt rund 61.000 Mitarbeiter.


Gutes Sehen in der dunklen Jahreszeit - Licht- und Sehtest 2016 Die angehende Kfz-Meisterin Jasmin Koch zeigt die Jubiläums-Plakette der diesjährigen Licht-Test-Aktion. Bildhinweis: ProMotor/ZDK Im Oktober geht es wieder um das gute Sehen in der dunklen Jahreszeit. Folgerichtig bieten zahlreiche Augenoptiker im Rahmen des Licht- und Sehtests 2016 kostenlose Sehtests an – bei sich im Geschäft oder vor Ort bei einem Kfz-Betrieb. „Der Licht-Test ist eine gute Gelegenheit, um auf die Bedeutung des Sehvermögens im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Doch Augenoptiker bieten zahlreiche Leistungen über einen Sehtest hinaus: Sie beraten fachmännisch und sorgen für beste Sicht auch bei widrigen Verhältnissen“, hob der Präsident des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) Thomas Truckenbrod hervor.

Die Aktion ist Bestandteil des bundesweiten Licht-Tests, den der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) seit 60 Jahren immer im Oktober organisiert. Ursprünglich bezog sich der Aktionsmonat auf die Verkehrssicherheit von Fahrzeugen – vor allem die Beleuchtung. Vor zehn Jahren wurde er dann zum Licht- und Sehtest erweitert.

Auch in diesem Jahr hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Schirmherrschaft für die bundesweite Aktion übernommen. Weitere Partner der Aktion sind Skoda, ADAC, Osram, Fuchs Schmierstoffe, AutoBild und der ZVA.

Bild: Die angehende Kfz-Meisterin Jasmin Koch zeigt die Jubiläums-Plakette der diesjährigen Licht-Test-Aktion. Bildhinweis: ProMotor/ZDK


Mehr Hoffnung als Fazit! Erst der Diskussion lauschen, dann netzwerken: Besucher und Aussteller bei der Optik Austria. Foto: Messe Wels GmbH „Ich hoffe, der Ansturm kommt noch“, sagte Petra Leingartner am Freitagmittag in der durch einen riesigen Vorhang getrennten Messehalle, die zum zweiten Mal im österreichischen Wels Schauplatz für die Fachmesse & Kongress Optik Austria war. Vom 16. bis 17. September warteten die Messeleiterin und rund 65 Aussteller jedoch vergeblich auf die Besuchermassen, so dass am Ende die „persönlichen Gespräche abseits des großen Messetrubels“ für ein positives Fazit sorgen mussten.

Den Veranstaltern und Ausstellern darf man dabei keinen Vorwurf machen: Messe, Kongress und Rahmenprogramm stimmten, alles war perfekt in Szene gesetzt und nach der Premiere im vergangenen Jahr für eine etwas größere Zweitauflage gewappnet. „Wir haben einen Plan, der über drei Jahre geht. Erst dann können und möchten wir die Messe, die Besucherzahlen und das Interesse der Aussteller bewerten“, sagte Leingartner. Diesmal gingen die beiden Messetage freitags und samstags über die Bühne und nicht wie zuletzt samstags und sonntags. Während das am ersten Messetag im Vordergrund der Ungewissheit über das bescheidene Besucheraufkommen stand, dürften die Verantwortlichen in diesen Tagen eher die grundsätzliche Akzeptanz, den Termin, die Marketingmaßnahmen – also eher das Gesamtkonzept auf den Prüfstand stellen.

Messe hat durchaus Potenzial

Dass die Optik Austria Potenzial hat, zeigten unter anderem die interessanten Vorträge und die angebotenen Intensiv-Workshops der OHI GmbH. Während aber letztere speziell auf kleine Teilnahmegruppen zugeschnitten waren, konnten viele Redner angesichts des mehr als nur überschaubaren Zuhörerkreises einen verkniffenen Gesichtsausdruck nicht immer verhindern. Auch die Podiumsdiskussion rund um das Thema „Ihr Kunde ist schon online! Sie auch?“ profitierte eher dadurch, dass am Ende des ersten Messetages etliche Aussteller (Foto) die Gelegenheit nutzen, um den Meinungen der Gäste zu lauschen, ehe sie den gemütlichen und dann erfolgreichsten Teil der Messe begannen, der am Buffet und an der Theke das Netzwerken in den Mittelpunkt stellte.

„Wir begrüßen, wenn sich in Österreich eine starke Fachveranstaltung für Augenoptiker etabliert“

Martin Merkle, Geschäftsführer Essilor Austria, macht in einer Presseinformation seines Unternehmens deutlich, worauf es ihm ankommt. „Als Markt- und Innovationsführer im Bereich Brillengläser begrüßen wir es, wenn sich in Österreich mit der Optik Austria eine starke Fachveranstaltung für die Augenoptiker etabliert.“ Am Essilor-Stand habe es sehr gute Gespräche mit zahlreichen interessierten Augenoptikern gegeben: Dennoch kann das Zitat bei offiziell 500 Besuchern nur eine Hoffnung für die Zukunft und kein Fazit für das zurückliegende Wochenende in Oberösterreich bedeuten. Dennoch wäre es schade, wenn der Drei-Jahres-Plan nicht bis zum Ende in die Tat umgesetzt und der Messe somit noch einmal eine weitere Chance gegeben wird.

Bild: Erst der Diskussion lauschen, dann netzwerken: Besucher und Aussteller bei der Optik Austria. Foto: Messe Wels GmbH


Silmo d‘Or Awards – Entscheidung am Freitag flickr Silmo Der belgische Designer Alain Gilles hat in diesem Jahr den Vorsitz für die Jury bei den Silmo d‘Or Awards inne. Sein ungewöhnlicher Karriereweg zeugt bereits von Kreativität: Nach dem Studium der Politikwissenschaft und Marketingmanagement arbeitete er fünf Jahre im Finanzbereich bei JP Morgan. Während dieser Tätigkeit entschied er sich, seinen Kurs zu ändern und seiner Leidenschaft nach industriellem Design, Ästhetik und Kreativität zu folgen.

Das muss er nun am 23. September unter Beweis stellen, wenn in Paris die Jury im Rahmen der Silmo (23. bis 26. September) die Preisträger 2016 bekannt gibt. Wir haben die Nominierten in den unterschiedlichen Kategorien einmal aufgelistet: 

KATEGORIE: VISION 

- DIVEL Italia mit "Tatoo"
- 
ESSILOR mit "Eye Protect System" 
- HOYA mit "Eye Genius"

KATEGORIE: MATERIAL / AUSRÜSTUNG 

- ESSILOR mit "DELTA 2"
- HOYA mit "DELIRIUM"
- LUNEAU TECHNOLOGY mit "EyeRefract" de Visionix
- LUNEAU TECHNOLOGY mit "Alta Evolution" de Briot
- NETLOOKS mit "NetLooks 3D"

KATEGORIE: SEHSCHWÄCHE

- ACCESS Solutions mit "Vocatex 3 FHD"
- CECIAA mit "NuEyes"
- 
ESSILOR mit "MyEye"
- 
ETEX mit "Mojo"
- VISIOLE mit "GoVision"

KATEGORIE: KINDERBRILLEN

- ADCL APLUS mit "TRI 242"
- Les Triplés
 ALTITUDE Eyewear mit "Doudou & Doudou"
- CAROLINE ABRAM mit "20+20=40" de Tête à Lunettes
- KARAVAN & Co mit "Bili" de Karavan Kids
- 
OPAL mit "ELAA 038" de Little Eleven Paris
       
KATEGORIE: KORREKTIONSFASSUNG

- BLAKE KUWAHARA mit "Kahn"
- 
FROD’s LUNETTERIE mit "FR 0704 Lucifrod’S"
- K3 Eyewear mit "H22"
- 
MASAHIRO MARUYAMA mit "Broken"
- 
THEO Eyewear mit "Rowing Boat"

KATEGORIE: SONNENBRILLEN

- BLACKFIN mit "BF 801 Slot Sun"
- GOLD & WOOD mit "Eva 01.02"
- KUBORUM mit "Maske E3"
- LUCAS de STAËL mit "Vivarium"
- PARASITE Design mit "C25"

KATEGORIE: SPORTAUSRÜSTUNG

- DEMETZ mit "Lazer-Run"
- 
JULBO mit "Explorer 2.0"
- 
MARCHON mit "Nike Vaporwing Elite"
- NANOVISTA mit "Troy" de VERSPORT

KATEGORIE: TECHNOLOGISCHE INNOVATIONEN FÜR FASSUNGEN

- MAGNYS mit "Magnys"
- 
MOREL mit "LAMTRA" de ÖGA

- OXIBIS GROUP mit "77 H" d’EXALTO
- VISTAN Brillen mit "Innovation by Vistan"
- VON ARKEL Switzerland mit "0650" 

Bild: flickr Silmo


Veränderungen im Essilor-Management Essilor Die Essilor-Mitarbeiter hatten diese Nachricht bereits vor geraumer Zeit erfahren, in der Branche waberte die Meldung natürlich auch seitdem nach und nach durch. Heute hat es Essilor offiziell gemacht und das Ausscheiden von Geschäftsführer Stefan Rüdiger zum Ende des Monats verkündet.

In der Notiz heißt es, Rüdiger verlasse Essilor Deutschland zum 30.09.2016, um sich künftig neuen Herausforderungen zu stellen. „Wir danken Stefan Rüdiger für sein Engagement in den vergangenen Jahren und wünschen ihm für seine neuen Aufgaben viel Erfolg“, so Wolfgang Messerschmidt, der bis zur Ernennung eines Nachfolgers interimsweise die Geschäftsführung der Essilor GmbH übernehmen wird. Wolfgang Messerschmidt, Vice President Central and Eastern Europe, ist seit 1987 bei Essilor tätig und steht für eine große Nähe zum Markt.

Große Nähe zum Markt

Nun darf man mutmaßen: Stand Stefan Rüdiger nicht für diese Nähe am Markt? Als diplomierter Augenoptiker und Optometrist darf man dem baldigen Ex-Geschäftsführer eine gewisse Nähe zu den Kollegen attestieren. Doch Essilor betont in der Verlautbarung zum Personalwechsel im Management, wie wichtig gerade diese Eigenschaft sei: das habe das gesamte Essilor-Team in den vergangenen Monaten immer wieder nachdrücklich unter Beweis gestellt: „Das Team freut sich auf einen erfolgreichen Jahresendspurt“, meint Wolfgang Messerschmidt. „Derzeit  bereiten wir gemeinsam in Freiburg und Braunschweig die dritte Mehrbrillenkampagne vor; Ende September fällt dann der Startschuss für mehr als 800 Varilux-TV Spots zur besten Sendezeit.“

Diese Spots wird Rüdiger nicht mehr als Geschäftsführer Essilors im Fernsehen betrachten, wohin es ihn zieht, lesen Sie in der DOZ. Gerne bliebe er der Augenoptik erhalten, doch das ist offen. "Ich suche im Großraum Freiburg für 2017 eine neue Herausforderung und bin auch offen für andere Branchen", erklärt Rüdiger, der selbst die Trennung von Essilor forcierte. "Ja, die Entscheidung kam von mir, der wichtigste Grund ist meine Familie." Vor Essilor war er unter anderem knapp vier Jahre Geschäftsführer bei Nika Optics und zuvor noch länger Vertriebsleiter bei bon Optic. Dass sein Ausscheiden bei Essilor nicht ausschließlich nur auf seinen Wunsch hin beschlossen wurde, weil er erst ab 2017 eine neue Herausforderung sucht, dem erteilt Rüdiger eine Absage. Er sei in der glücklichen Lage, sich diese Pause zum Auftanken gönnen zu können, erklärt er.  

In den kommenden Ausgaben der DOZ werden wir klären, ob Stefan Rüdiger nun als Sündenbock herhalten musste für die „Onlinepleite“ rund um eyebuydirect, oder ob er sich als gelernter Augenoptiker einfach nicht mit den neuen Gegebenheiten und der Onlinestrategie Essilors anfreunden mochte. Rüdiger weist das von sich und Essilor ab. "Es gibt bei Essilor keine Sündenbock-Kultur. Meine Entscheidung, das Unternehmen zu verlassen, hat mit der Onlinestrategie nichts zu tun und ist weit im Voraus der letzten Aktivitäten gefallen. Wir trennen uns im Frieden", sagt Rüdiger. 

Anm. der Redaktion: Der ursprüngliche Bericht wurde nach einem Telefoninterview mit Stefan Rüdiger um dessen Aussagen ergänzt. 

Bild: Essilor


Hoya präsentiert die Zukunftstage Hoya Heute, 15. September, beginnt die Zukunft. Und die wird für die Augenoptiker trotz aller (digitalen) Ungewissheit dieser Tage ziemlich sicher weiterhin eine wesentliche Tätigkeit übrig haben. Die Refraktion! Hoffentlich, mag man ergänzen, nicht nur die.

Echte Wettbewerbsvorteile schaffen

Die Hoya Lens Deutschland GmbH unterstützt ihre Kunden deswegen mit einem umfassenden Geräte-Portfolio. Immer mit dem Ziel vor Augen, neben der wirkungsvollen Entlastung der Augenoptiker im Tagesgeschäft, echte Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Und einer dieser Vorteile ist für Hoya, die Positionierung des Augenoptikers als Refraktionsspezialist weiter zu stärken.

Die Hoya-Zukunftstage sind anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Konzerns ins Leben gerufen worden. Die Veranstaltungsreihe präsentiert die technologische Ausrichtung des Unternehmens und lädt die Augenoptiker ein, neue Tools wie zum Beispiel den Hoya EyeGenius kennenzulernen. Zudem werden auch das neue visuReal® portable Mini, die 3D-Refraktion, Visionix und vieles mehr vorgestellt.

Die Hoya-Zukunftstage gehen in den kommenden zwei Monaten an verschiedenen Terminen und Orten bundesweit über die Bühne:

  • 15.09.2016 Hamburg
  • 21.09.2016 München
  • 28.09.2016 Karlsruhe / Bad Herrenalb
  • 12.10.2016 Dortmund
  • 19.10.2016 Wiesbaden
  • 27.10.2016 Berlin

Interessierte Augenoptiker können sich unter Tel. 02161- 652 3154 oder przewdzink.nadja@hoya.de direkt bei Hoya anmelden.

Bild: Hoya