Visibly will Online-Refraktion in Deutschland einführen

Letzte Änderung: 
07.01.2019
Autor:
Judith Kern
Rubrik
Schlagworte
Online-Refraktion von Visibly
Visibly - vormals Opternative - will Online-Refraktion in Deutschland und weiteren Teilen der EU einführen.
© Screenshot: www.govisibly.com

Der US-amerikanische Online-Dienstleister Visibly, ehemals Opternative, will die hierzulande heftig umstrittene Technologie zur Online-Refraktion im ersten Quartal dieses Jahres als sogenannte White-Label-Lösung auch in Deutschland einführen.

"Wir wissen, dass unser früherer Firmenname Opternative in der Augenpflegebranche negativ behaftet war und als existenzielle Bedrohung für Optometristen gesehen wurde", sagt Dr. Steven Lee, Gründer und Chief Science Officer von Visibly. "Deshalb war es für uns wichtig, das Unternehmen mit einem Namen zu versehen, der die von uns aufgebauten Partnerschaften mit Augenoptikern und Optometristen besser repräsentiert."

Eyecare-Zugang für alle gefordert

Man habe auch die Vorstandsmitglieder, Branchenexperten, Augenoptiker, Investoren und Mitarbeitern zur Umbenennung befragt und ihre Meinungen in die Namensfindung mit einbezogen, so Brent Rasmussen, Chief Executive Officer von Visibly. "Unser Unternehmen ist der Ansicht, dass jeder Mensch auf der Erde jederzeit und überall erschwinglichen Zugang zur Sehversorgung erhalten sollte."

Die Visibly-Technologie soll Rasmussen zufolge im Verlauf dieses Jahres zusätzlich zu Deutschland auch in  weiteren Teilen der EU eingeführt werden. In den USA wird der Online-Sehtest für Patienten und Kunden bereits in 37 Staaten angeboten.