Weiterentwickelter Glaukom-KI-Algorithmus RetinaLyze zieht Motivation aus der Opti 2026

Barbara und Michael Anthonsen

Die Geschäftsführer von RetinaLyze: Barbara und Michael Anthonsen

© RetinaLyze

Die Innovation ermöglicht die 3D-Darstellung von zweidimensionalen Fundusbildern. „Die Analyse der Farbzusammensetzung des Sehnervenkopfes in einem konventionellen Fundusbild lässt eine verlässliche Schätzung der lokalen Hämoglobinverteilung als direkter Indikator für die Perfusion zu“, sagt Michael Anthonsen CEO von RetinaLyze DACH. Die Maschine- und Deep-Learning-Algorithmen bauen auf über 1,1 Millionen Sehnervenbildern auf und schaffen ein 3D-Modell der Cup-to-Disc-Ratio, das den neuroretinalen Rand und das Bechervolumen zeigt.

Brücke in die Praxis

Einen direkten Austausch mit Anwendern boten die Augenoptiker Patrick und Kevin Körbs – auch zum neuen Ergebnisbericht, der die Kommunikation zwischen Augenoptikern, Augenärztinnen und Kunden vereinfachen und optimieren soll. 

„Aus den vielen Gesprächen auf der Opti nehmen wir das wahr, was wir seit jeher kommunizieren: Die KI ist mächtig und wird zunehmend mächtiger, aber ihr wahrer Wert entsteht durch die Anwender, qualifizierte Optometristen, Augenoptiker und nicht zuletzt Augenärzte vereint in einem Netzwerk“, erklärt der CEO.

Geschrieben von

David Friederichs

David Friederichs

Große Themen mit gründlicher Recherche und kritischem Blick sind David Friederichs Spezialgebiet. Der DOZ-Chefredakteur schreibt am liebsten über das, was wirklich zählt – und sammelt dabei gerne Brillen. 

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