Zufallsbefund auf dem Fundus Bärentatzen auf der Netzhaut sind häufig harmlos

Eisbär läuft im Schnee

Der englische Begriff „Beartracks“ passt deutlich besser zu den Erscheinungen als das deutsche „Bärentatzen“, sehen sie doch aus wie Spuren, die das große Raubtier im Schnee hinterlässt.

© Adobe Stock / Alice

Erstveröffentlichung in der DOZ 02/2026.

Ein Kunde kommt zum optometrischen Screening des Augenhintergrunds, und Sie entdecken eine eventuell sogar großflächige, dunkle Veränderung am Fundus. Hierbei kann es sich um kongenitale Hypertrophien des retinalen Pigmentepithels (CHRPE), auch „Bärentatzen“ genannt, handeln, die keine akute Bedrohung darstellen. Die CHRPE wird nämlich meist zufällig bei einer Fundusinspektion oder Fundusfotografie entdeckt, da sie asymptomatisch ist.

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