Nach Zahlen der AKA Krankenstand in der Augenoptik weiter rückläufig

Taschentücher und krank

Die Zahl der krankheitsbedingten Fehltage in der Augenoptik und Hörakustik ist 2025 erneut leicht gesunken und liegt weiterhin unter dem bundesweiten Durchschnitt.
 

© Kelly Sikkema / Unsplash

Die Krankenstände in der Augenoptik und Hörakustik sind 2025 erneut leicht gesunken. Nach Angaben der Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (AKA) fehlten Beschäftigte im vergangenen Jahr durchschnittlich an 12,7 Tagen krankheitsbedingt. Im Vorjahr waren es noch 13,1 Tage gewesen. Damit verzeichnet die Branche bereits den vierten Rückgang seit dem Corona-Höchststand im Jahr 2022. Damals lag die durchschnittliche Zahl der Krankheitstage pro Mitarbeiter noch bei 16,1 Tagen. Die durchschnittliche Dauer eines Krankheitsfalls blieb unverändert bei 4,9 Tagen. Auch die Zahl der einzelnen Krankheitsfälle ging leicht zurück: von durchschnittlich 2,67 Fällen pro Mitarbeitenden im Jahr 2024 auf 2,63 Fälle im Jahr 2025.

Im Vergleich zur allgemeinen Entwicklung in Deutschland weist die Augenoptik damit weiterhin niedrigere Krankenstände auf. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) war jede bei ihr versicherte Erwerbsperson im Jahr 2025 durchschnittlich 18,6 Tage krankgeschrieben. Als häufigste Ursachen für Arbeitsausfälle nennt die TK Erkältungskrankheiten, gefolgt von psychischen Erkrankungen sowie Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems.

Geschrieben von

Nicole Bengeser

Nicole Bengeser

Fachredakteurin & Augenoptikerin

Nicole Bengeser bringt als Augenoptikerin Fachwissen und als leidenschaftliche Redakteurin journalistisches Gespür zusammen. Beim DOZ-Verlag widmet sie sich mit Neugier den Trends, Debatten und Entwicklungen der Augenoptik.

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