Phake Intraokularlinsen als refraktiv-chirurgische Maßnahme Brillenfreiheit ohne Laser, jenseits der Hornhaut-OP

pIOL

Eine irisfixierte phake Intraokularlinse in der vorderen Augenkammer.

© Christian Meinl

Erstveröffentlichung in der DOZ 06/2026

Grundsätzlich unterscheidet man phake Intraokularlinsen (pIOL) in drei Kategorien: kammerwinkelgestützte phake Vorderkammerlinsen, irisfixierte phake Vorderkammerlinsen und sulcusgestützte phake Hinterkammerlinsen. Im Vergleich zu Laserbehandlungen der Hornhaut sind solche Linsenimplantationen grundsätzlich reversibel. Ein großer Vorteil dieser Art der Korrektur besteht darin, dass die natürliche Linse unangetastet und damit auch die Fähigkeit zur Akkommodation weiterhin erhalten bleibt. Aus diesem Grund eignen sich phake Intraokularlinsen besonders zum Herstellen von Brillenfreiheit bei jüngeren Menschen, bei denen der Eintritt der Presbyopie noch in weiterer Ferne liegt.

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