Entlastung für Augenoptikbetriebe ab Juli AKA senkt Umlagesätze deutlich

AKA

Die Mitgliederversammlung der AKA beschließt Beitragssenkungen – Betriebe sollen ab Juli 2026 finanziell entlastet werden.

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Die Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (AKA) senkt ihre Umlagesätze und entlastet damit ihre Mitgliedsunternehmen. Das hat die Mitgliederversammlung am 14. April 2026 in Dortmund beschlossen. Die Änderungen treten zum 1. Juli 2026 in Kraft. Konkret werden die Umlagesätze U1 in den Leistungsstufen 70 und 80 Prozent jeweils um 0,15 Prozent gesenkt. Der Umlagesatz U2 wird um 0,2 Prozent reduziert. Für die Mitgliedsbetriebe ergibt sich daraus – je nach Leistungsgruppe – eine finanzielle Entlastung von rund acht bis zehn Prozent gegenüber den bisherigen Beiträgen. 

Auf Pankatz folgt Bell im Aufsichtsrat

Neben den finanziellen Beschlüssen gab es auch personelle Veränderungen: Diethard Pankatz wurde nach 13 Jahren aus dem Aufsichtsrat verabschiedet. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung einstimmig Philipp Bell. Dem Gremium gehören weiterhin Katharina Bussemaß, Ralph Hönl, Thomas Heimbach und Matthias Müller an.

Die AKA ist nach eigenen Angaben die einzige brancheneigene Ausgleichskasse und betreut derzeit 2.251 Unternehmen aus der Augenoptik und Hörakustik. Mit der Beitragssenkung reagiert die AKA auf das aktuell steigende Kostenniveau und will ihren Mitgliedsbetrieben finanzielle Entlastung und Planungssicherheit bieten.

Geschrieben von

Nicole Bengeser

Nicole Bengeser

Fachredakteurin & Augenoptikerin

Nicole Bengeser bringt als Augenoptikerin Fachwissen und als leidenschaftliche Redakteurin journalistisches Gespür zusammen. Beim DOZ-Verlag widmet sie sich mit Neugier den Trends, Debatten und Entwicklungen der Augenoptik.

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