"Die Brille ist das Zepter des Charakters" KGS kürt Hape Kerkeling zum Brillenträger des Jahres 2026
30.03.2026
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Hape Kerkeling wird als „Brillenträger des Jahres 2026“ für seinen selbstverständlichen Umgang mit der Brille ausgezeichnet.
Der Entertainer, Autor und Schauspieler Hape Kerkeling ist „Brillenträger des Jahres 2026“. Mit der Auszeichnung würdigt das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) eine Persönlichkeit, die seit vielen Jahren in der Öffentlichkeit steht und die Brille als festen Bestandteil ihres Auftretens etabliert hat. Der Titel wird jährlich seit dem Jahr 2000 an prominente Brillenträgerinnen und Brillenträger vergeben, die dazu beitragen, Vorbehalte gegenüber Sehhilfen abzubauen. Kerkeling steht aus Sicht des Kuratoriums für einen entspannten und natürlichen Umgang mit Fehlsichtigkeit. „Eine Brille ist das einzige Accessoire, das dich gleichzeitig klüger, interessanter und modisch mutiger wirken lässt“, sagt Kerkeling in der Mitteilung des KGS über seine Auszeichnung. Kerkeling ist der 21. Preisträger.
Wie viele Menschen kam auch er erst im Laufe des Lebens regelmäßig mit dem Thema Sehen in Berührung. Mit etwa vierzig Jahren begann er, dauerhaft eine Brille zu tragen. „Gutes Sehen wurde für mich genau in dem Moment zum Thema, als ich im Supermarkt die Zutatenliste auf der Leberwurst nicht mehr lesen konnte“, erinnert er sich. Inzwischen sieht Kerkeling die Brille nicht nur als Sehhilfe, sondern auch als gestalterisches Element. In seiner Arbeit nutzt er äußere Merkmale gezielt, um Figuren zu prägen: „Die Brille ist das Zepter des Charakters.“
Bisherige Preisträger
Mit der aktuellen Auszeichnung reiht sich Kerkeling in eine Reihe bekannter Persönlichkeiten ein. In den vergangenen Jahren ehrte das Kuratorium Götz Alsmann (2000), Norbert Blüm (2001), Ulli Potofski (2002), Daniel Küblböck (2003), Felix Magath (2004), Wigald Boning (2005), Hella von Sinnen (2007), Jürgen Klopp (2008), Stefanie Heinzmann (2009), Matthias Opdenhövel (2010), Thomas D (2012), Jan Hofer (2013), Joko Winterscheidt (2015), Andrea Ballschuh (2016), Ralph Caspers (2017), Daniel Hartwich (2019), Katja Ebstein (2021), Reinhold Beckmann (2022), Thomas Rath (2023), Bjarne Mädel (2025) und Hape Kerkeling (2026).