Neuer ZVA-Präsident Kai Jaeger im Antrittsinterview: „Augenoptik darf mehr Selbstbewusstsein zeigen"

Kai Jaeger

Die DOZ traf Kai Jaeger zum Antrittsinterview in Köln-Mühlheim in einem seiner drei Geschäfte. „Der Entschluss, neuer ZVA-Präsident zu werden, ist nicht in einem einzelnen Moment entstanden, sondern Schritt für Schritt gewachsen“, sagt der 47-Jährige.

© DOZ-Verlag

Erstveröffentlichung in der DOZ 04I26

DOZ: Herr Jaeger, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum neuen ZVA-Präsidenten. Was hat Sie persönlich gereizt, dieses Amt zu übernehmen?
Kai Jaeger: Mich reizt die Möglichkeit, die Entwicklung von Augenoptik und Optometrie in Deutschland aktiv mitzugestalten – also nicht nur zu beobachten, sondern Verantwortung zu übernehmen und meine Erfahrungen aus Betrieb, Ehrenamt und Ausbildung auch auf Bundesebene einzubringen. Motiviert hat mich dabei auch meine bisherige Arbeit im ZVA. Ich war zunächst kooptiertes Mitglied des Präsidiums und seit 2023 Vizepräsident. In dieser Zeit habe ich erlebt, was möglich ist, wenn Ehren- und Hauptamt – also Delegierte, Vorstand, Präsidium und die Mitarbeiter der Geschäftsstellen – gemeinsam an einem Strang ziehen. Dann lassen sich auch Themen bewegen, die zunächst schwierig oder sogar unrealistisch erscheinen. Diese Erfahrung, dass wir im Zusammenspiel der verschiedenen Ebenen des Verbands Dinge erreichen können, die ein Einzelner niemals schaffen würde, war für mich ein wesentlicher Antrieb, diesen Schritt zu gehen.

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