Teufelsberg Berlin Hinter den Kulissen des Art-Shootings H/W 2026 in Berlin
05.11.2026
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Das Shooting-Team oben auf dem Teufelsberg in Berlin. (V.l.) Catrin von Pabrutzki, Cedric Franz, Michael Scharg, Luise Dehmel, Nora Krüger, Lisa Meinl, Tessa Neuber, Ulrike Kafka und Bert Spangemacher
Verwitterter Beton, meterhohe Graffiti und die markanten weißen Kuppeln einer ehemaligen Abhörstation: Der Teufelsberg in Berlin ist alles andere als eine gewöhnliche Shooting-Location. Wo einst während des Kalten Krieges streng geheime Informationen gesammelt wurden, treffen heute Street Art, Geschichte und kreative Freiheit aufeinander. Genau diese Mischung machte den geschichtsträchtigen Ort zur perfekten Kulisse für unser Art-Shooting 2026 unter dem Motto „Lost Places“.
Die Idee dahinter: außergewöhnliches Brillendesign in einer Umgebung inszenieren, die selbst voller Kontraste steckt. Präzise gefertigte Fassungen vor bröckelnden Wänden, ausdrucksstarke Eyewear-Looks zwischen leuchtenden Graffiti und rauer Architektur. Was auf den ersten Blick nicht zusammengehört, entwickelt vor der Kamera eine ganz eigene Dynamik.
Vom Hörsaal vor die Kamera
Eine Besonderheit des Shootings waren in diesem Jahr auch unsere Models. Mit Nora Krüger, Luise Dehmel, Cedric Franz und Michael Scharg von der Berliner Hochschule für Technik (BHT), Fachrichtung Augenoptik/Optometrie, standen vier junge Menschen vom Fach im Rampenlicht. Normalerweise beschäftigen sie sich im Studium mit Optik, Brillenanpassung, Kontaktlinsen und optometrischen Untersuchungen. Für unser Shooting war allerdings ein anderer Blick gefragt: Statt Brillen fachlich zu beurteilen, durften sie die außergewöhnlichen Fassungen selbst in Szene setzen. Tessa Neuber brachte die jüngere Perspektive ins Shooting – passend zu einer Marke, die sich an Jugendliche richtet.
Zwischen Kameraklicks, Graffiti und großen Kulissen
Was auf den fertigen Aufnahmen so selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen: Welches Modell passt zu welchem Hintergrund? Wie fällt das Licht? Welche Perspektive bringt die Fassung am besten zur Geltung? Und wie lässt sich die besondere Atmosphäre des Ortes einfangen, ohne dass die Brille dabei in den Hintergrund rückt? Fotograf Bert Spangemacher setzte die unterschiedlichen Looks in Szene, während Make-up-Artist Catrin von Pabrutzki für das passende Styling sorgte. Gemeinsam mit dem Organisationsteam und den fünf Studierenden entstand zwischen Betonwänden, Street Art und den imposanten Radomen eine abwechslungsreiche Bildstrecke.
Behind the scenes
Das Team hinter „Lost Places“
Fotografie: Bert Spangemacher
Organisation und Text: Ulrike Kafka, Lisa Meinl
Make-up: Catrin von Pabrutzki
Models: Tessa Neuber, Nora Krüger, Luise Dehmel, Cedric Franz, Michael Scharg
Des Weiteren danken wir allen Brands und den Brillenherstellern, die am Art-Shooting teilgenommen haben: Brett Eyewear, Cutler and Gross, Davidoff Eyewear (MPG), Götti Switzerland, ic!Berlin, JustMILO, Moonlight Eyewear und vonBogen.