Sportliche Markenpower RX-Progamm hebt Head Eyewear auf ein neues Level
29.05.2026
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Für Head stellt die neue Brillenlinie eine ideale Sortimentserweiterung dar, die sowohl die hohen Ansprüche von Sportlerinnen und Sportlern als auch von der modebewussten Kundschaft erfüllen soll. Im Bild Modell „HD 42517“.
Erstveröffentlichung in der DOZ 06/26
Die Geschichte von Head reicht bis ins Jahr 1947 zurück, als der Erfinder Howard Head mit der Entwicklung des ersten Metallskis begann. Heute ist Head ein weltweit führender Hersteller und Anbieter von hochwertiger Sportausrüstung und -bekleidung in den Bereichen Wintersport, Schlägersport und Wassersport. Gemeinsam mit dem japanischen Brillenhersteller Charmant präsentiert Head eine Eyewear-Kollektion, die den Transfer der Marke in den Alltag konsequent weiterdenkt. Für den augenoptischen Fachhandel ist dabei besonders die Verbindung von Funktion und Lifestyle relevant. „Head Eyewear vereint sportliche Performance, innovatives Design und höchste Qualität zu optischen Brillen und Sonnenbrillen, die Funktionalität und Lifestyle perfekt verbinden“, erklärt Christoph Nitz, Vice President Business Development bei Head. Entsprechend breit ist die Kollektion angelegt und ermöglicht eine differenzierte Ansprache im Verkauf.
Ein zentrales Thema im Alltag von Augenoptikerinnen und Augenoptikern ist dabei der Tragekomfort, der durch den anhaltenden „Athleisure“-Trend zusätzlich an Bedeutung gewonnen hat. Dieser Anspruch zeigt sich in der konsequenten Ausrichtung der Kollektion auf Leichtigkeit, Passform und Alltagstauglichkeit. „Der Druck auf die Nase sollte reduziert werden, keine Abdrücke, keine Kopfschmerzen – so konnten wir sicherstellen, dass die Modelle leicht sind“, sagt Eric Hurkmans, Head of Product Planning & Strategy Europe bei Charmant. Für die Praxis bedeutet das: Fassungen, die sich gut anpassen lassen und auch bei längerem Tragen stabilen Komfort bieten.
Head setzt auf eine klar definierte Postionierung
Gestalterisch kombiniert die Kollektion hohe Alltagstauglichkeit mit eigenständigen Details. „Während die Fronten überwiegend sehr kommerziell gestaltet sind, verleihen raffinierte Winkel und Facetten, die das Licht auf unterschiedliche Weise reflektieren, sowie aufwendige Materialkombinationen jedem Modell seine Einzigartigkeit“, formuliert Hurkmans. Im Wettbewerbsumfeld setzt Head auf eine klar definierte Positionierung. „Mainstream in Attraktivität und Preis, zugleich auf Augenhöhe mit den Besten, was die Features betrifft.“ Damit bewegt sich die Kollektion in einem Bereich, der sowohl für eine breite Kundschaft als auch für beratungsintensive Verkaufssituationen interessant ist. Mit Blick auf die weitere Entwicklung sieht das Unternehmen in sportlich inspirierten Brillen keinen kurzfristigen Trend. „Laut unserer Einschätzung ist die Nachfrage eine langanhaltende Entwicklung.“
Auch bei den Gläsern setzt Head auf funktionale Lösungen, die sich im Beratungsgespräch klar vermitteln lassen. Polycarbonat dient als Basismaterial und wird je nach Modell durch unterschiedliche Veredelungen ergänzt, etwa durch Polarisationsfilter oder photochromatische Eigenschaften. Mit einem neuen RX-Programm geht Head nun einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung augenoptischer Fachhandel. Der Lizenznehmer Charmant setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit der Wetzlich Optik-Präzision GmbH sowie auf die Glastechnologie von Colorboost, um eine leistungsstarke Komplettlösung aus Fassung und Verglasung anzubieten. Ziel ist es, Performance, Präzision und Sehkomfort auf ein Niveau zu heben, das den Anforderungen sowohl im Alltag als auch im sportlichen Einsatz gerecht wird.
Korrektionsmodelle (im Bild Modell „HD 44006“) gehören neben Sonnenbrillen ebenfalls zur Head-Eyewear-Kollektion: kommerzielle Fronten mit verschiedenen Bügelkonstruktionen und Features.
Neues RX-Programm verbindet Design mit innovativer Technologie
„Mit unserem neuen RX-Programm verbinden wir das einzigartige Head-Design mit erstklassiger optischer Leistung und innovativen Technologien. Damit schaffen wir für unsere Partneroptiker ein starkes Differenzierungspotenzial im Sport-Segment“, sagt Eric Hurkmans. Die Verglasung erfolgt in Deutschland, wodurch ein hoher Qualitätsstandard und eine präzise Umsetzung sichergestellt wird. „Die Sportfassungen von Head stellen höchste Anforderungen an Präzision und Fertigungsqualität. Genau hier bringen wir unsere RX-Kompetenz ein und sorgen für eine zuverlässige und passgenaue Umsetzung“, ergänzt Florian Gisch, Geschäftsführer von Wetzlich.
Im Zentrum des neuen Programms steht die Colorboost-Technologie, die das visuelle Erlebnis deutlich erweitert. Sie soll die Farbwahrnehmung verbessern, Kontraste steigern und eine schnellere visuelle Reaktion unterstützen – Eigenschaften, die insbesondere bei dynamischen Sehsituationen im Sport, aber auch im Straßenverkehr oder im Alltag relevant sind.
Laut Unternehmensangaben bedeutet das eine erweiterte Farbauflösung: „Das sichtbare Farbspektrum des menschlichen Auges wird um rund 35 Prozent erweitert, was zu intensiveren Farben und höherer Farbtiefe führt.“ Hinzu kommt eine hohe Farbgenauigkeit: „Mit einem Farbgenauigkeitsfaktor von 99 Prozent garantieren die Gläser natürliche, unverfälschte Farbtöne.“ Und nicht zuletzt ist die Rede von erhöhtem Kontrast und Tiefenwahrnehmung: „Die Technologie sorgt für eine präzisere Zielverfolgung (plus zehn Prozent) und eine schnellere visuelle Reaktion (minus 20 Millisekunden) – ein klarer Vorteil bei schnellen Bewegungen und dynamischen Situationen.“
Die Kollektion besteht aus technischen Highlight-Modellen (Sonne und Korrektion), Sonnenbrillen für begeisterte Menschen, die gerne in spezielle Technologien investieren, sowie Mainstream-Lifestyle-Sonnenbrillenmodelle für lässige Outdoor-Aktivitäten. Mit ihr soll eine breite Zielgruppe abgedeckt werden. Im Bild Modell „HD 42504P“.
Neben der technologischen Differenzierung bietet das RX-Programm auch prozessuale Vorteile im Alltag von augenoptischen Betrieben. Nach einmaliger Registrierung können Fachhändler sämtliche Bestellungen digital abwickeln, ohne die Fassung einsenden zu müssen. Das reduziert Aufwand, spart Zeit und erleichtert die Inte-gration in bestehende Abläufe im Geschäft.
Für Augenoptikerinnen ergibt sich daraus die Möglichkeit, von der Strahlkraft einer etablierten Sportmarke zu profitieren und gleichzeitig ein Sortiment anzubieten, das durch das neue RX-Programm auch technologisch und prozessual überzeugt.