Umsatzwachstum in 2021

Rodenstock: Erfolgreicher Transformationsprozess

Die Rodenstock Gruppe kann trotz Coronakrise auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurückblicken. Das Umsatzwachstum von 23 Prozent führt das Unternehmen in erster Linie auf die erfolgreiche Umsetzung der B.I.G. Vision Strategie zurück.
Frau mit biometrischer Linse
© Rodenstock

Mit einem Nettoumsatz von 494 Millionen Euro schaut Rodenstock auf eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre der Konzerngeschichte zurück. Im Jahr der Übernahme durch den britischen Finanzinvestor Apax, der die Mehrheit der Anteile am Brillenglas- und Fassungshersteller übernommen hat, konnte man das Vorjahresergebnis um 23 Prozent bzw. 93 Millionen Euro verbessern. Dabei würden sich nun die Investitionen in Forschung und Entwicklung auszahlen, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren insbesondere in die Umsetzung der B.I.G. Vision Strategie getätigt hat.

Das Recurring EBITDA stieg im Geschäftsjahr 2021 auf ein Allzeithoch von 127 Millionen Euro. Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2020 entspricht dies einem Wachstum des Recurring EBITDA von 41 Prozent. 
Nach der Übernahme von Rodenstock durch die Apax Fonds im März 2021 habe Rodenstock seinen Transformationsprozess, der mit der Einführung von B.I.G. Vision im Jahr 2020 angestoßen wurde, konsequent fortgesetzt. Mit der patentierten DNEye-Technologie habe Rodenstock 2021 seine führende Position bei biometrischen Brillengläsern weiter festigen können, auch wenn im letzten Jahr Optiswiss durch die Einführung der "be 4ty+ Biometrics"-Gleitsichtgläser in den Markt der biometrischen Brillengläser eingestiegen ist. Ein deutlicher Anstieg der installierten DNEye Scanner trieb das Umsatzwachstum bei den Brillengläsern an. 

Anders Hedegaard

Rodenstock-CEO Anders Hedegaard will mit dem Fokus auf Innovation, effektive Vermarktung und Digitalisierung das Wachstum weiter beschleunigen.

© Rodenstock

International an Erfolgsgeschichte angeknüpft

Darüber hinaus sei es Rodenstock gelungen, sein internationales Geschäft mit der Einführung von B.I.G. Vision in außereuropäischen Märkten, unter anderem in Chile, auszubauen. „In einem herausfordernden Marktumfeld, das unter anderem durch die Covid-19-Pandemie und die deswegen erforderlichen Schließungen der Optiker-Geschäfte geprägt war, knüpfte die internationale Markteinführung an die Erfolgsgeschichte von B.I.G. Vision in Europa im Geschäftsjahr 2020 an“, heißt es von Seiten Rodenstocks. Die Nachfrage der unabhängigen Optiker sei im vergangenen Geschäftsjahr konstant hoch geblieben.

„Dank der strategischen Neuausrichtung auf unsere marktführende Brillenglastechnologie haben wir in unseren Kernmärkten Marktanteile hinzugewonnen und ein nachhaltiges zweistelliges Umsatzwachstum erzielt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich unsere "B.I.G. Vision for all" -Strategie entwickelt. Mit der laufenden Umsetzung der Strategie – zuletzt haben wir Anfang des Jahres die B.I.G. Norm Technologie eingeführt – und unserem starken Fokus auf Innovation, effektive Vermarktung und Digitalisierung, beschleunigen wir das Wachstum von Rodenstock. All diese Maßnahmen stärken unsere Position als führendes Consumer-Med-Tech-Unternehmen“, ist sich CEO Anders Hedegaard, sicher. Marcus Desimoni, CFO von Rodenstock, fügt hinzu: „Mit einem Umsatzwachstum von 23 Prozent und einem Anstieg des Recurring EBITDA um 41 Prozent sind wir mit unserer ehrgeizigen Wachstumsstrategie voll auf Kurs. Wir haben uns außerdem beträchtliche liquide Mittel gesichert, die uns weitere Investitionen in wertschöpfende Maßnahmen ermöglichen, um das profitable Geschäft von Rodenstock in den kommenden Jahren weltweit auszubauen.“