Opti 2026 Next Generation Hub: Tom Luis Platten stellt die Highlights vor

Archivbild von der Opti 2025

Der „Next Generation Hub“ bietet auf der Opti eine Vielzahl an Formaten für den augenoptischen Nachwuchs – von Vorträgen und Talkrunden bis hin zu kurzen Sessions.

© GHM

Erstveröffentlichung in der DOZ 01/26

In der Augenoptik gibt es unglaublich viele Möglichkeiten. Wir wollen den Nachwuchs zusammenbringen und ihm aufzeigen, was alles möglich ist“, sagt Tom Luis Platten. Der 23-Jährige aus dem rheinland-pfälzischen Kastellaun ist seit dem vergangenen Jahr Teil des Organisationsteams des „Next Generation Hub“. Als Studierendenvertreter der Hochschule München für die VDCO Young weiß er genau, was den augenoptischen Nachwuchs bewegt. Viele Auszubildende und frischgebackene Augenoptikerinnen stehen nach dem Abschluss vor wichtigen Entscheidungen: im Betrieb bleiben, studieren, den Meister machen oder in die Industrie wechseln. „Oft fehlen Orientierung und verlässliche Einblicke. Genau hier setzt der Hub an.“

In entspannter, loungiger Atmosphäre können junge Augenoptiker beim Hub in Halle 3 neben dem Opti Campus unkompliziert ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und neue Perspektiven gewinnen. Gleichzeitig können sie Kontakte zu Unternehmen, Hochschulen und Institutionen knüpfen, etwas, was sich Platten bereits bei seinem ersten Opti-Besuch 2020 gewünscht hätte. „Ich finde, die Messe ist nach Corona deutlich frischer geworden. Die Sonderflächen wie die Hubs verleihen ihr eine neue Dynamik.“

Rückmeldungen ernst genommen und viele Ideen verwirklicht

Nach der guten Resonanz im vorigen Jahr wurde der Hub für die Opti 2026 weiterentwickelt. Ein knappes Dutzend Nachwuchsaugenoptikerinnen sichtete das Feedback der vergangenen Messe und brachte neue Ideen ein. Das Team blieb dabei bewusst offen für weitere Mitwirkende. „Uns war wichtig, unterschiedliche Blickwinkel einzubeziehen, damit der Hub die Bedürfnisse der jungen Generation realistisch abbildet“, sagt Tom Luis Platten. Besonders erfreulich dabei: „Die Messeveranstalter haben uns bei der Planung des Hubs für die aktuelle Messe viel Gestaltungsspielraum gelassen. Das zeigt, dass die Perspektive des Nachwuchses ernst genommen wird – und Rückmeldungen tatsächlich einfließen.“ 

Das Programm der Opti 2026 setzt erneut auf kompakte Formate wie Talkrunden und Vorträge. So stellt etwa Anna-Magdalena Reichow ihr Geschäftskonzept in einem Best-Practice-Beitrag vor. Mehrere Talkrunden greifen Themen wie Karrierewege, Selbstmarketing, Zukunftsfragen und KI auf. Gespannt ist Platten auf den Vortrag der beiden Studentinnen Johanna Reckzeh und Elisabeth Schütz. „Der Beitrag des Nachwuchses für den Nachwuchs bringt eine wirklich frische Perspektive“, sagt der 23-Jährige. Für alle, die bereits einen Schritt weiter sind und konkret über Selbstständigkeit nachdenken, gibt es ein ergänzendes Angebot: Bei „My Own Business“ können Interessierte vertrauliche Gespräche mit jungen Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem ZVA-Innovationskreis führen. Außerdem gibt es ein „Meet & Greet“ mit der New Yorker Designerin Selin Olmsted.

Tom Luis Platten

„Wenn die jungen Leute nach dem Besuch des Hubs merken, dass sie viel mehr Möglichkeiten haben als gedacht – und feststellen, dass sie mit ihren Fragen nicht allein sind –, dann freut uns das am meisten“, erklärt Tom Luis Platten, der seit dem vergangenen Jahr den Next Generation Hub mitorganisiert.

© GHM/ Martin Bauendahl Photography

Um sich für den nächsten Karriereschritt vorzubereiten, können Besucherinnen und Besucher erstmals am Freitag (16. Januar) in der Next Generation Lounge kostenlos professionelle Bewerbungsbilder von einem Fotografen erstellen lassen. „Das Speed-Dating-Format, das im vergangenen Jahr gut ankam, wird natürlich fortgeführt und um ein neues Element ergänzt“: Neben dem „Speed-Dating Company Connect“ mit Unternehmen wie EssilorLuxottica und Oculus gibt es nun zusätzlich das „Speed-Dating Campus Connect“ für Gespräche mit Hochschulvertretern zu Hochschulangeboten und Weiterbildungsmöglichkeiten. Beide Formate laufen am Freitag und Samstag. Anders als beim klassischen Speed-Dating gibt es keine strengen Minutenlimits. Die Erfahrungen aus dem Vorjahr haben laut Platten gezeigt, dass starre Zeitpläne die Gespräche eher ausbremsen. „Wir lassen den Gesprächen bewusst mehr Freiheit. Wichtig ist, dass Studierende und Azubis unkompliziert herausfinden können, welche Wege für sie infrage kommen.“ Es gehe nicht um Bewerbungsgespräche, sondern darum, zu entdecken, welches Unternehmen oder welcher Karriereweg zu einem passe. Der 23-Jährige empfiehlt, sich vorab Fragen zu überlegen, die man Unternehmen und Hochschulen stellen möchte. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.

„Die Möglichkeiten sind riesig. Man muss sie nur entdecken ...“

Zum Abschluss hat Platten noch ein paar Tipps für den Opti-Besuch für den augenoptischen Nachwuchs parat: Den Next Generation Hub besuchen, mit offenen Augen über die Messe laufen, viele Gespräche führen, die Angebote nutzen – und vor allem: Spaß haben. „Die Möglichkeiten in der Augenoptik sind riesig. Man muss sie nur entdecken ...“

Geschrieben von

Katharina Jansen

Katharina Jansen

Katharina Jansen erzählt am liebsten von Menschen – direkt, lebendig, mitten aus dem Leben. Bei der DOZ bringt sie Porträts und Reportagen zum Blühen, mit Gespür fürs Detail und einem Blick für das Unerwartete.

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