Dünnere Gläser ohne Aufpreis Eyes and More führt 1,6-Brechungsindex-Gläser als Standard ein

Sylvie Meiss ist Markenbotschaftlerin für Eyes and More

Als aktuelle Marken-Botschaftlerin von Eyes and More macht Sylvie Meis auch Werbung für die neuen Standard-Gläser mit Mindestindex 1,6.

© Eyes and More

1,5-Index-Gläser gelten in den meisten augenoptischen Fachgeschäften als Basisstandard. Für höherbrechende Gläser, die vor allem bei stärkeren Korrektionswerten für dünnere und leichtere Ausführungen sorgen, fallen in der Regel zusätzliche Kosten an. Eyes and More handhabt das ab sofort anders: Jeder Kunde erhält automatisch 1,6-Index-Gläser als Standardglas zum festen Preis. Zudem will die Kette mit diesem Schritt „die seit langem gängige Praxis in der Branche in Frage stellen, für dünnere Gläser Aufschläge zu verlangen", und den Standard für die gesamte Kategorie anheben. 

Nach DOZ-Informationen wurde in den Eyes-and-More-Filialen bislang kein separater Aufpreis für höherbrechende, dünnere Gläser erhoben. Je nach Sehstärke werde das geeignete Glasmaterial ohnehin automatisch ausgewählt, nur dass ab sofort keine 1,5-Index-Gläser mehr verwendet werden.

Teil der Wachstumsstrategie

Die Einführung von 1,6-Index-Gläsern als Standard wird vom Unternehmen als konsequente Weiterentwicklung der Wachstumsstrategie eingeordnet. Im Fokus stehen dabei auch eine schrittweise Verbesserung der Produktqualität sowie eine transparente, einheitliche Preisstruktur. Die Umstellung fügt sich in die europäische Expansionsplanung ein, zu der unter anderem die Eröffnung von 75 neuen Filialen in diesem Jahr gehört. Langfristig verfolgt das Unternehmen das Ziel, sein Netzwerk auf rund 1.000 Standorte auszubauen.

„Eine Brille ist längst mehr als ein medizinisches Hilfsmittel, sie ist ein Ausdruck von Persönlichkeit und Stil. Unsere Kunden wollen gut sehen und gut aussehen“, erklärt Björn Wecker, Geschäftsführer Eyes and More für Deutschland und Österreich, die Neuerung in einer Pressemitteilung. Ziel sei es, beides zu verbinden, ohne zusätzliche Kosten für die Kundinnen und Kunden. 

Geschrieben von

Katharina Jansen

Katharina Jansen

Katharina Jansen erzählt am liebsten von Menschen – direkt, lebendig, mitten aus dem Leben. Bei der DOZ bringt sie Porträts und Reportagen zum Blühen, mit Gespür fürs Detail und einem Blick für das Unerwartete.

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