IGA-Optic-Geschäftsführer feiert Jubiläum Carsten Schünemann: Zwei Jahrzehnte im Dienst der IGA-Gemeinschaft
10.07.2026
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Viele Gratulanten zum 20-jährigen Jubiläum von Carsten Schünemann als Geschäftsführer der IGA Optic . Im Bild vorne von links: Ralph Hurlin (Aufsichtsratsvorsitzender), Christian Wette (langjähriger AR-Vorsitzender), Carsten Schünemann, Kai Muth (stellv. Geschäftsführer und Prokurist, selbst an dem Tag 15 Jahre bei IGA Optic), Dirk Vorpahl (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender), Ludwig Axt (langjähriges Vorstandsmitglied) und das gesamte Team der IGA Optic.
Seit 20 Jahren steht Carsten Schünemann an der Spitze der IGA Optic. 20 Jahre, in denen sich die Augenoptikbranche und auch die Rahmenbedingungen verändert haben: Digitalisierung, neue Marktteilnehmer und ein wachsender Wettbewerbsdruck stellen insbesondere inhabergeführte Augenoptikbetriebe vor immer neue Herausforderungen. Für Schünemann war dies jedoch nie Anlass, den Kurs der Genossenschaft grundsätzlich zu verändern. Vielmehr entwickelte er die IGA Optic konsequent weiter – mit dem Ziel, unabhängige Augenoptiker wirtschaftlich zu stärken und gleichzeitig den Gemeinschaftsgedanken auszubauen.
Für viele in der Branche ist Schünemann längst eines der prägenden Gesichter der IGA Optic. Auf den Unternehmertagen führt er seit Jahren souverän durch das Programm, ordnet aktuelle Marktentwicklungen ein und gibt den Mitgliedern Orientierung in einer Branche, die sich stetig verändert. Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums als geschäftsführender Vorstand hat er nun gemeinsam mit Aufsichtsratsvorsitzendem Ralph Hurlin auf zwei bewegte Jahrzehnte zurückgeblickt.
„IGA Optic über Jahre entscheidend geprägt“
„Carsten ist der am längsten amtierende Geschäftsführer der IGA und hat sie über die Jahre entscheidend geprägt“, sagt Hurlin. Besonders schätze er dessen strategischen Blick, seine Verbindlichkeit und die Fähigkeit, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig sei es Schünemann gelungen, Tradition und Innovation miteinander zu verbinden und die Gemeinschaft innerhalb der Genossenschaft kontinuierlich zu stärken.
Auch Schünemann selbst sieht in der Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg, Innovationskraft und Gemeinschaft den Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Gerade vor dem Hintergrund von Digitalisierung und dem Einstieg finanzstarker Investoren komme es darauf an, inhabergeführte Augenoptikbetriebe dabei zu unterstützen, ihre Eigenständigkeit langfristig zu sichern. „Mich beschäftigt bis heute vor allem die Frage, wie unabhängige Augenoptiker ihre wirtschaftliche Stärke erhalten können“, verdeutlicht er.
Dabei setze die IGA Optic bewusst nicht auf Wachstum um jeden Preis. Neue Projekte und Kooperationen müssten langfristig zur Gemeinschaft passen und den Mitgliedern einen echten Mehrwert bieten. „Nicht jedes Wachstum ist nachhaltig“, betont Schünemann. Entscheidend sei vielmehr, dass wirtschaftlicher Erfolg und Gemeinschaft kein Widerspruch seien, sondern sich gegenseitig stärkten.
Ralph Hurlin (l.) und Carsten Schünemann nutzten den Jubiläumstag, um über die Zusammenarbeit in der Vergangenheit und Zukunft zu sprechen.
„Mich interessiert, was morgen erfolgreich sein wird“
Zu den größten Veränderungen der vergangenen Jahre zählt für ihn die Digitalisierung. Technik einzuführen sei dabei häufig der einfachere Teil. „Menschen auf diesem Weg mitzunehmen, braucht Zeit, Geduld und Überzeugungsarbeit.“ Gerade dieser Wandel habe die Organisation nachhaltig verändert und gleichzeitig die Grundlage für viele heutige Dienstleistungen geschaffen.
Mit Blick auf die Zukunft setzt Schünemann bewusst auf den Generationenwechsel. In den vergangenen Jahren wurden Vorstand, Aufsichtsrat und Teamleitungen gezielt verjüngt. Neue Perspektiven und digitale Kompetenzen seien unverzichtbar, gleichzeitig gelte es, Erfahrung und neues Denken miteinander zu verbinden.
Dabei richtet sich sein Blick weniger auf aktuelle Trends als auf kommende Entwicklungen. „Mich interessiert weniger, was heute erfolgreich ist, sondern was morgen wichtig sein wird“, erläutert Schünemann. Wer Veränderungen früh erkenne, könne Chancen gestalten, statt lediglich auf sie zu reagieren.
Auch Ralph Hurlin sieht die Genossenschaft für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Sein Wunsch ist es, die nächste Generation für die inhabergeführte Augenoptik zu begeistern. Schünemann formuliert das Ziel ähnlich: Die IGA Optic solle auch künftig die erste Adresse für unabhängige Augenoptiker bleiben – moderner, digitaler und noch stärker vernetzt, ohne dabei den Charakter einer Gemeinschaft zu verlieren.