Schweizer Weiterbildung Ausgebucht: OSO-Fachtagung profitiert von Fortbildungspflicht

OSO 2026

Fachautor Michael Wyss referierte ebenfalls auf der OSO-Fachtagung über Evidenzbasiertes Myopie-Management. Er behandelte hierbei nicht nur die Kontaktlinsen, sondern auch Gläser und Atropin-Augentropfen.

© DOZ / Lisa Meinl

Erstmals wurde die etablierte Fachtagung unter dem neuen Namen Organisation für Schweizer Optometrie (OSO) durchgeführt, die aus dem früheren Schweizer Berufsverband für Augenoptik und Optometrie (SBAO) hervorgegangen ist. An zwei Tagen öffneten sich die Türen des Berner Casinos für alle Wissbegierige. Einen erfreulichen Boost an Teilnehmenden konnte die Fachtagung durch die gesetzliche Regelung der Fortbildungspflicht für Schweizer Augenoptiker und Optometristinnen verzeichnen - so war die Tagung mit 450 angemeldeten Teilnehmern ausgebucht.  

Ebenfalls vollgepackt war auch das Programm. Von Themen wie "Notfallrelevante Symptome in der Optometrie" über "Fingerabdrücke der Hornhaut - und wie Laserlicht sie löscht" zu "Evidenzbasiertes Myopie-Management" war alles dabei. In den Pausen gab es die Möglichkeit sich auszutauschen oder mit den Industrievertretern ins Gespräch zu kommen.

EAOO 2027 in der Schweiz

Eine wichtige Änderung betrifft die Tagung 2027, denn die  Schweiz richtet die EAOO (European Academy of Optometry & Optics) Conference im Frühling aus. Die OSO leitet das Projekt und arbeitet mit den Verbände AOR, AOVS und Optikschweiz zusammen. Die EAOO ersetzt die Opt-X 2027, und die OSO-Fachtagung wird stattdessen im September an einem Tag durchgeführt.

OSO 2026

Der Saal im Berner Casino füllt sich. Die Fachtagung war 2026 ausgebucht.

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Lisa meinl

Lisa Meinl

Augenoptikermeisterin

Als Augenoptikermeisterin kennt Lisa Meinl die Branche und bringt dieses Know-how beim DOZ-Verlag ein: ob bei der Suche nach Fachautoren und Fachthemen, neuen Ideen für Fachbücher und den COE Campus.

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