„Exklusivität allein trägt das Konzept nicht“ Zu Besuch bei Optiswiss in Basel – das Exklusivkonzept unter der Lupe

Johannes Schubart, David Friederichs und Maria Theresa Beuschel

Zu Besuch im Optiswiss-Headquarter in Basel: DOZ-Chefredakteur David Friederichs zwischen dem neuen Optiswiss-CMPO Johannes Schubart und Community & Digital Project Manager Maria Theresa Beuschel.

© Optiswiss

Erstveröffentlichung in der DOZ 03/26.

Wie ein Schiff, das im urbanen Raum vor Anker gegangen ist, liegt der Neubau des Architekturbüros Herzog & de Meuron am Dreispitz im Schweizerischen Basel. Die markante, schiffsähnliche Form wirkt kraftvoll und selbstbewusst – und setzt ein architektonisches Zeichen in einem Areal, das sich seit Jahren im Wandel befindet. Wo früher Funktionalität dominierte, entstehen heute Räume für Kreativität, Visionen und gestalterischen Anspruch. Dass ausgerechnet Herzog & de Meuron hier gebaut haben, ist mehr als ein architektonisches Statement. Das international renommierte Büro hat mit der Elbphilharmonie in Hamburg und der Allianz-Arena in München (um nur zwei Beispiele zu nennen) Bauwerke realisiert, die Stadtbilder und Selbstverständnisse geprägt haben. Auch am Dreispitz steht Architektur nicht nur für Hülle, sondern für Haltung: für Aufbruch, Transformation und den bewussten Umgang mit dem Bestand.

In direkter Nachbarschaft zu diesem Neubau befindet sich der Firmensitz des Glasherstellers Optiswiss. Von außen zeigt sich das Unternehmen zurückhaltend, beinahe unscheinbar. Die in rot gehaltene Fassade erzählt wenig von der technologischen Präzision und der Innovationskraft, die im Inneren steckt. Doch genau dieser Kontrast passt zum Dreispitz: Wandel vollzieht sich hier nicht immer laut oder spektakulär, sondern oft dort, wo man ihn nicht sofort sieht. Optiswiss ist Teil dieser Entwicklung – nicht als Kulisse, sondern als aktiver Mitgestalter eines Standorts, der sich neu definiert.

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