Billiger wird's nicht

Wie man Preissteigerungen richtig kommunizieren sollte

Aus der Corona-Pandemie kam die Augenoptik noch mit dem sprichwörtlich blauen Auge heraus, doch nun drohen Veilchen für das gesamte Augenpaar. Bereits vor dem Ukrainekrieg standen die Zeichen auf Inflation, die dann prompt auf ein Rekordhoch sprang. Wie wirkt sich das auf die deutschen Augenoptiker aus? Reichen ihre Lieferanten die Teuerungsrate bereits an sie durch und wie kommunizieren sie die Mehrkosten gegenüber ihren eigenen Kundinnen? Über den Umgang mit Preiserhöhungen sprach die DOZ mit zwei Betriebsinhabern und einem Verkaufstrainer.
Geldschein der sich zersetzt
© Adobe Stock / SERSOLL

„Veronika, der Lenz ist da“, heißt ein Lied der Comedian Harmonists, der ersten und vielleicht auch letzten deutschen Boygroup von internationalem Rang. Anfang der 1930er besang das Berliner Ensemble darin den Monat März und lud besagte Veronika zu einem frühlingshaften Spaziergang ein.

Im Vergleichsmonat des Jahres 2022 indes ist die Stimmung eher winterlich, düster geradezu, von Frühlingsgefühlen keine Spur. In der Ukraine tobt ein Vernichtungskrieg, die Pandemie will nicht wie erhofft weichen und die Preissteigerungsrate klettert in Deutschland mit 7,3 Prozent auf den höchsten Stand seit rund 40 Jahren. Auch damals waren die Energiepreise verantwortlich für die Inflation, auch damals herrschte Krieg. Doch anders als im Ersten Golfkrieg ist Europa diesmal unmittelbar betroffen, auch über die Inflationsrate hinaus.

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