Ausgezeichnet fürs Leben Wie die „Deutsche Meisterschaft im Handwerk“ Augenoptik-Karrieren beflügelt

Eugen Klein (li.) und Jean-Pascal Moret

Als Team heute in Zürich erfolgreich: Eugen Klein (li.) und Jean-Pascal Moret von „patschifig optica“

© Privat

Erstveröffentlichung in der DOZ 07/2026

Bei der „Deutschen Meisterschaft im Handwerk. German Craft Skills“ – die bis 2023 noch „PLW – Profis leisten was“ und die ersten 50 Jahre ihres Bestehens sogar „PLW – Praktischer Leistungswettbewerb der deutschen Handwerksjugend“ hieß – messen sich jährlich die besten Absolventinnen und Absolventen aus 130 verschiedenen Gewerken. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH) richtet den Wettbewerb aus, Handwerkskammern und Fachverbände sind als Organisatoren mit im Boot. Beim Leistungswettbewerb der Augenoptik, der an drei Tagen ausgetragen wird, findet auch der Kreativwettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ statt, bei dem Teilnehmer zu einem bestimmten Motto eine Brille entwerfen müssen, die handwerklich und ästhetisch überzeugt. Auch hier wird der oder die Beste ermittelt.

Funfact am Rande: Bei den Deutschen Meisterschaften im Handwerk werden keine Deutschen Meister gekürt (!), sondern „Bundessieger“. „Es sind ja schließlich noch keine Meister, sondern Gesellen“, lautet die zwar formal korrekte, aber dennoch haarspalterisch anmutende Erklärung der Organisatoren beim ZDH. Schließlich werden ja auch die Kicker des FC Bayern München regelmäßig Deutscher Meister und auch als solche bezeichnet, obwohl sie nicht einmal Hand-, sondern Fußwerker sind.

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