Der kurvige Weg zum klaren Sehen Was Neuroadaptation mit gutem Sehen in verschiedenen Distanzen zu tun hat

Leuchtturm mit beleuchtetem Weg

Neuroadaptation verläuft selten geradlinig: Erst durch wiederholte Seherfahrungen lernt das Gehirn, neue Bildeindrücke zu verarbeiten und störende
Informationen auszublenden.

© Adobe Stock/ Donald

Erstveröffentlichung in der DOZ 09/2026

Nicht nur der Flexibilität unserer Augenlinse verdanken wir es, dass für die meisten Menschen scharfes Sehen in allen Entfernungen möglich ist – sondern auch der Flexibilität unseres Gehirns. Die Fähigkeit, akkurat zu akkommodieren und zu konvergieren oder intuitiv durch den richtigen Bereich einer Gleitsichtbrille zu schauen, ist das Ergebnis komplexer Lernprozesse des Gehirns. Bei neuen Seheindrücken, wie sie zum Beispiel durch multifokale Kontaktlinsen oder Gleitsichtbrillen erzeugt werden, ist daher immer erst einmal eine Gewöhnungszeit notwendig. Ein Verständnis für die Prozesse kann helfen, Kunden mit anfänglichen Sehproblemen besser zu beraten.

Jetzt Digital-Abo testen und weiterlesen!

Nutzen Sie das Probeabo digital drei Monate lang für nur 25 Euro.

Ihre Vorteile mit DOZ+ :

  • Zugang zu allen DOZ+ Artikeln
  • Zugang zu allen digitalen DOZ-Ausgaben als E-Paper
  • Umfangreiches Heftarchiv (bis 2015)
Digital-Abo testen

Sie haben bereits ein Digital-Abonnement?
Dann loggen Sie sich hier ein:

Einloggen