Wo Licht ins Dunkel kommt Warum die Fahrerlaubnis-Verordnung ein Perimeter verlangt und kein OCT
29.09.2026
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Was hier wie ein Schwarm Glühwürmchen leuchtet, erinnert an das Prinzip der Perimetrie: Lichtreize an unterschiedlichen Positionen machen sichtbar, wo das Auge noch wahrnimmt – und wo nicht.
Erstveröffentlichung in der DOZ 10/2026
Ein Berufskraftfahrer sitzt vor dem Einblick-Sehtestgerät. Zentrale Tagessehschärfe mit Landoltringen, rechts, links, binokular. Farbensehen. Kontrastsehen. Stereosehen. Vier der fünf geforderten Prüfbereiche laufen in einem Gerät, in einer Viertelstunde, mit einem Ausdruck am Ende.
Dann kommt das Gesichtsfeld. Während der Blick in das Sehtestgerät nur wenige Grad erfasst, will die Verordnung 70 Grad zu beiden Seiten ermittelt haben. Beim Führerscheinsehtest für Pkw und Motorrad kommt das Gesichtsfeld gar nicht erst vor, es taucht erst auf, wenn der Test nicht bestanden wird und der Augenarzt übernimmt. Bei den Klassen der Gruppe 2 steht es dagegen von Anfang an in den Anforderungen. Daraus ergeben sich unmittelbar vier Fragen: Was misst die Perimetrie überhaupt? Warum kann das ein OCT nicht? Welches System beantwortet welche Frage? Und wer darf am Ende was bescheinigen?
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