Drei gegen den Titelverteidiger Topographen im Härtetest – Schwerpunkt Dry-Eye-Management

Gerätevergleich Boss

Titelkampf mit vier Kandidaten (von links): Topcon Tera, Huvitz HTG-1, Bon Anteres plus und Oculus Keratograph 5M.

© Adobe Stock / sersupervector (KI bearbeitet)

Erstveröffentlicht in der DOZ 06|2026

Wer in der Augenoptik ein modernes Dry-Eye- und Topographiesystem sucht, kommt an einem Namen bisher kaum vorbei: Oculus Keratograph 5M. Seit 2012 auf dem deutschen Markt, über 2.500 verkaufte Einheiten in Deutschland, ein Software-Stammbaum mit Datenkontinuität bis 1997 – er ist nicht einfach nur ein Gerät, er ist die Referenz. Benchmark im wissenschaftlichen Kontext, in Praxen und Kliniken gleichermaßen etabliert.

Doch der Titel ist umkämpft. Gleich drei Kandidaten treten an: der koreanische Newcomer Huvitz HTG-1, erstmals in Deutschland eingeführt; der Bon Antares plus, seit vielen Jahren am Markt und als Vergleichskandidat mit solider Praxisintegration; und der neue Topcon Tera, der mit konsequenter Automatisierung und einem durchdachten Bedienkonzept antritt. Huvitz und Topcon kommen als kompromisslose Stand-alone-Geräte mit integriertem Rechner. Die Frage: Haben sie die aktuellere Messtechnologie – und reicht das, um den Titelverteidiger ernsthaft herauszufordern?

Dieser Vergleich beleuchtet Gerätephilosophie, Bedienkonzept, Topographie und Keratokonus-Screening. Im Mittelpunkt steht das Dry-Eye-Management: Tränenfilm, Lipidschicht, Meibographie, Rötungsgrad, Fragebögen und Berichtsqualität. Die Kontaktlinsenanpassung wird vergleichend eingeordnet.

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