Fallbeispiele von Kontaktlinsenanpassungen, Teil 2

Sonderformen des Keratokonus versorgen

Der Keratokonus ist einer der bekannteren Augenerkrankungen und sollte mit einer Speziallinse versorgt werden. Kontaktlinsenanpasserin Corinna Jonske hat in Teil 1 ihres Beitrags (DOZ 11/2023) die Gegebenheiten eines Keratokonus sowie die Versorgungsmöglichkeiten aufgezeigt. Wie sich das Ganze verhält, wenn der Keratokonus eine ausgeprägtere oder Sonderform aufweist, skizziert sie hier im zweiten Teil anhand einiger Fallbeispiele.
Kontaktlinsenanpassungen

Erstveröffentlicht in der DOZ 01I24

Ist der Keratokonus bereits weit fortgeschritten, kommt es neben der extremen Sehverschlechterung zu extrem steilen Hornhautradien. Dies allein ist oft schon eine Herausforderung, da die topografischen Aufnahmen oft nicht mehr allzu viele Informationen für die Auswahl der ersten Messlinse zulassen. In manchen Fällen ist es somit notwendig, sich mit verschiedenen Anpasslinsen überhaupt erst einmal an die grundsätzlich benötigten Zentralradien heranzutasten. Liegt der ausgeprägte Apex dann auch noch stärker dezentriert in der Hornhaut, verliert eine rotationssymmetrische Linse ihren sicheren Halt. Sie kann leicht verrutschen und bei Blickbewegungen und trockenen Umgebungsbedingungen leicht herausfallen.

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