Die mit der Brille spricht Smarte Ray-Ban Meta im DOZ-Test: Nutzen schlägt Kinderkrankheiten
30.12.2025
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Spiegelselfie auf dem Hamburger „Online-Marketing-Rockstars- Festival“ (OMR) – aufgenommen mit der Ray-Ban Meta. Wer genau hinsieht, entdeckt seitlich auf der Front die leuchtende Kamera-LED.
Erstveröffentlichung in der DOZ 01/ 2026
Ich erinnere mich noch daran, als meine ersten kabellosen In-Ear-Kopfhörer zum Einsatz kamen. Auf dem Weg zur Uni telefonierte ich in der Bahn mit einer Freundin, die Haare hinter den Ohren zusammengebunden, um meinem Umfeld zu signalisieren: Nein, ich rede nicht mit mir selbst, ich trage Kopfhörer. Zunächst war es merkwürdig, aber wie so oft Gewöhnungssache. Ähnlich ergeht es mir beim Tragen der Ray-Ban Meta. Nicht nur wegen der verwirrten Blicke, weil ich weder mit Kopfhörern noch einem Handy mit jemandem – oder etwas – kommuniziere. Sondern vor allem, weil dieses Etwas einen anderen Namen als Siri oder Alexa trägt: „Hey Meta, will it rain later?” frage ich zum Beispiel bei einem Spaziergang mit meinen Eltern und sorge damit zunächst für fragende Blicke. Mittlerweile versteht die smarte Brille zwar Deutsch, aber wer mit einem leblosen Gegenstand spricht, als wäre es ein Mensch, scheint auf den ersten Blick (immer noch) merkwürdig.
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