Viel mehr Möglichkeiten als gedacht Sehen jenseits der 40: Presbyopie-Korrektionen im Vergleich

Opa liest Enkelin aus Buch vor

Um mit den Enkeln in der Nähe noch mithalten zu können, benötigen die Großeltern meist eine Unterstützung für den Nahbereich. Wie gut, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt.

© Adobe Stock / deagreez

Erstveröffentlichung in der DOZ 09/2026.

Deutschland wird immer älter – so die Essenz einer Auswertung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt von 2015. Es zeigt sich, dass sich der Jugend- und Altersquotient bereits in den Jahren 2004/2005 überschnitten haben und die Zahl der älteren Menschen stetig steil ansteigt. Bis zum Jahr 2050, so der Ausblick der Forscher, wird die Anzahl der Menschen über 65 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland voraussichtlich bei einem Wert von 28 Prozent der Gesamtbevölkerung liegen - mehr als jeder vierte Einwohner des Landes. Daraus lässt sich schließen, dass auch die Zunahme der Presbyopiefälle signifikant ansteigen wird – ein Grund mehr sich mit den  verschiedenen Korrektionsmöglichkeiten zu beschäftigen, die der augenoptischen und ophthalmologischen Fachgemeinschaft heute zur Verfügung stehen.

Presbyopie bezeichnet in der medizinischen Fachliteratur eine altersbedingte Erschwerung des Nahsehens durch Sklerotisierung (Elastizitätsverlust) der natürlichen Augenlinse und damit eine nachlassende Fähigkeit zur Akkommodation (Naheinstellung). Das Ergebnis: Der Nahpunkt rückt mit zunehmendem Alter immer mehr in die Ferne. Natürlich können auch andere Faktoren wie eine Katarakt-Operation oder kongenitale (angeborene) bzw. erworbene Fehlsichtigkeiten und Funktionsstörungen eine spezielle Nahkorrektur erforderlich machen.

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