Bettina Reiter im Exklusiv-Interview

Opti 2022 mit geändertem Konzept

Die Opti-Macher zeigen sich erfreut über den großen Zuspruch der Branche und entsprechend für das kommende Jahr optimistisch. Gleichzeitig sieht aber die Aufplanung eine Belegung von vier statt sechs Hallen vor und lässt Campus, Forum sowie Showcase vermissen. Diese und weitere Punkte werfen Fragen auf, auf die Bettina Reiter, Leiterin Opti, gegenüber der DOZ Stellung nimmt.
Bettina Reiter, Leiterin der Opti

Bettina Reiter, Leiterin der Opti, die internationale Messe für Optik & Design

© GHM

DOZ: „Die Branchenfamilie kann es kaum erwarten, sich endlich wieder zu treffen“, werden Sie, Frau Reiter, in der Pressemeldung zitiert. Ergänzend dazu sagen Sie einer kurzen Youtube-Sequenz, dass sie hoffen, „dass alle unsere Kunden bleiben“. Gleichzeitig kündigt die GHM aber an, dass sich die Messe von sechs auf vier Hallen verkleinern wird. Angenommen, die Opti 2022 erfährt tatsächlich den erhofften guten Zuspruch seitens der Aussteller und Besucher: Haben Sie die Möglichkeit, die Messefläche auszudehnen (Halle C5 und C6)?

Bettina Reiter: Wir werden vermutlich Aussteller aus dem interkontinentalen Ausland nicht vollständig wieder begrüßen können und möglicherweise gibt es hier und da Abschmelzungen in der Größe. Wie gesagt wird es bei der Opti 2022 weniger um Quantität, als um Qualität gehen – nach dieser langen Zwangspause ist das sicher verständlich. Sollten wir einen Zulauf verzeichnen, der die Kapazitäten in den vorgesehenen Hallen überschreiten würde, haben wir die Möglichkeit, das Platzangebot zu erweitern.

DOZ: Betrachtet man die geplante Hallenbelegung, dann fällt auf, dass sich der Fassungsbereich von drei auf rund 2,5 Hallen verkleinert. Für Gläser, KL, IT, Maschinen und Instrumente stehen statt zwei Hallen zukünftig nur noch eine Halle zur Verfügung. Damit erhöht sich der prozentuale Anteil der Fassungen an der Opti. Welches sind die Gründe für diese Entwicklung?

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