Nachhaltigkeitsstrategie

Johnson & Johnson: Lieferschein ohne Plastikhülle

Seit dem 18. April 2022 verzichtet Johnson &Johnson auf die bislang auf der Außenseite der europäischen Acuvue-Lieferungen angebrachten Plastikbeutel. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich dadurch europaweit jährlich rund 10 Tonnen Plastik einsparen.
Plastikflasche Pflanze wächst

Johnson & Johnson legt bei seinen Versänden den Lieferschein zukünftig ohne Kunststoffumhüllung in das Päckchen hinein.

© Adobe Stock / Tatiana

Damit eine nahtlose Lieferung gewährleistet werde, weitet Johnson & Johnson die eingeführten Aufkleber, die die Kundeninformationen enthalten, auch auf andere Geschäftsbereiche aus. Mit diesem jüngsten Schritt will J&J seinem Ziel, bis 2030 CO2-neutral zu werden, ein ganzes Stück näher kommen. Kürzlich hat das Unternehmen seine Pläne zur Verkleinerung seines CO2-Fußabdrucks, zur Abfallvermeidung und zur Begrenzung des Ressourcenverbrauchs veröffentlicht. Das Unternehmen weist darin auf erhebliche Fortschritte hin, die es im Sinne einer nachhaltigeren Wirtschaft bereits erreichen konnte wie die jährliche Einsparung von 42.000 Tonnen CO2 durch verschiedene Konzepte für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Des Weiteren plant J&J bereits 2022 die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energie.
 

 Bei Johnson & Johnson Vision haben wir uns das Ziel gesetzt, unseren Umwelteinfluss zu verringern und nachhaltige Lösungen zu finden. Deshalb haben wir uns entschieden, unsere Verpackung zu optimieren, indem wir die Plastikbeutel durch Aufkleber ersetzen. Das mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, aber es ist durchaus bedeutsam: Selbst kleinste Änderungen alltäglicher Prozesse können auf lange Sicht eine große Wirkung haben und zu einem gesünderen Planeten beitragen.

Jacqueline Henderson, EMEA Area Vice President, Vision Care