Würdigung des (ehemaligen) Spectaris-Mitglieds Im Mittelpunkt zu stehen, hat Peter Frankenstein nie interessiert
30.07.2026
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Ein seltenes Bild – und vielleicht gerade deshalb ein passendes: Peter Frankenstein (Mitte) fühlt sich im Mittelpunkt bis heute nicht wohl. Mirjam Rösch und David Friederichs nehmen den Moment mit einem Lächeln.
Erstveröffentlichung in der DOZ 08/2026
Während das Publikum applaudiert, scheint Peter Frankenstein am liebsten in seinem Sitz zu versinken. Jedes Jahr, wenn er beim Trendforum begrüßt und auf der Leinwand eingeblendet wird, spielt sich dieselbe Szene ab. Im Mittelpunkt zu stehen, war nie seine Sache. Und doch kennt ihn in der deutschen Augenoptik nahezu jeder.
Erkundigt man sich nach Peter Frankenstein, bekommt man selten Antworten über Funktionen oder berufliche Erfolge. Stattdessen erzählen Menschen von Begegnungen, seiner offenen Art, seinem Humor und den vielen kleinen Gesten, die im Alltag leicht untergehen. Und noch etwas fällt auf: Über Peter Frankenstein verliert kaum jemand ein schlechtes Wort.
Als wir uns wenige Wochen vor seinem Abschied nur unweit seines ehemaligen Elternhauses in Düsseldorf treffen, kommt er – wie so oft – mit dem Zug. Den Rucksack hat er dabei. Wie fast immer. Er begrüßt uns mit seinem markanten Lächeln, bedankt sich mehrfach dafür, dass wir uns Zeit nehmen, und wirkt dabei fast ein wenig verlegen. Nicht wegen des Interviews. Sondern weil es diesmal ausnahmsweise um ihn
gehen soll.
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