Definitionssache Die aktuelle DIN-Norm „Begriffe der physiologischen Optik“ und ihre Folgen für die Praxis

Schild DIN

Normen schaffen eine einheitliche Fachsprache. Mit der Neufassung der DIN 5340 wurden zahlreiche Begriffe der physiologischen Optik neu definiert.

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Erstveröffentlichung in der DOZ 10/2026

Da unsere Ausbildungsstätten angehalten sind, Kenntnisse von einschlägigen Normen zu vermitteln, zählt die DIN 5340 seit vier Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum wohl zu den bekanntesten Standards für die Augenoptik/Optometrie. Die „Begriffe der physiologischen Optik“ sind somit seit Generationen fester Bestandteil von Curricula und Prüfungen.

Rund zehn Jahre war der Arbeitskreis „Begriffe“ im Arbeitsausschuss „Augenoptik“ des DIN mit der Revision befasst. Neben Vertretern von augenoptischer Industrie und Ausbildungsstätten rangen vor allem Entsandte von Berufsverbänden und wissenschaftlichen Vereinigungen um kompromissfähige Lösungen, die sowohl von augenärztlicher als auch von augenoptischer Seite tragfähig waren. Beteiligte Verbände waren der BVA (Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands), der ZVA (Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen), die DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) und die IVBS (Internationale Vereinigung für Binokulares Sehen). Das gemeinsame Ergebnis ist daher ein weiterer Meilenstein zu einem besseren Verhältnis zwischen den Berufsgruppen.

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