Milben

Demodex: klinische Diagnostika im Vergleich

Demodex sind Milben, die sich am Lidrand von Haarbalg- und Meibomdrüsensekreten ernähren und in Zusammenhang mit Bindehautentzündung, trockenen Augen und Kontaktlinsenunverträglichkeit stehen. Die genaue Rolle von Demodex in der Pathophysiologie dieser Beschwerden bleibt allerdings rätselhaft. Goldstandard bleibt daher die Entfernung von Augenwimpern und die labormikroskopische Suche nach Milben, gefolgt von weiteren nichtinvasiven Methoden. Die kürzlich im Journal Contact Lens and Anterior Eye (CLAE) veröffentlichte Studie „Improved Demodex diagnosis in the clinical setting using a novel in situ technique” verglich fünf Diagnosemittel und lieferte Empfehlungen zur Anwendung in der klinischen Praxis.
Demodex-Milbe von vorn
Frontalansicht einer Demodex-Milbe.
© Adobe Stock / kalcutta

Demodex-Milben kommen in den Talgdrüsen der Kopfhaut, des Gesichts, der Ohren sowie in den Meibomdrüsen und Wimpernfollikeln vor. Die Prävalenz ist recht hoch, insbesondere bei älteren Patienten.

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