Alles Wissenswerte rund um die Opti 2022

Das augenoptische ABC zur Opti

In ziemlich genau einem Monat öffnet die Opti nach der corona-bedingten Zwangspause wieder ihre Tore. Vom 13. bis 15. Mai wird das Messegelände München zum Treffpunkt der augenoptischen Branche. Alles Wissenswerte rund um die Messe haben die Verantwortlichen der Gesellschaft für Handwerksmesse nun von A bis Z zusammengefasst.
Brillen aufgehängt
© GHM

A wie augenoptische Branche: Nach der pandemie-bedingten Pause wird die Opti in München wieder zum Treffpunkt für den DACH-Markt. Das Fachpublikum erwartet trotz des geringeren Ausstellerzuspruchs und des Fehlens zahlreicher großer Firmen das komplette augenoptische Spektrum von Brillenfassungen über Gläser, Kontaktlinsen, Refraktion, Diagnostik, Low Vision bis hin zu Ladenbau und technischer Ausstattung. 

B wie Opti Boxen: Wer sehen will, wie Brillendesign von morgen aussieht, ist bei den Opti Boxen richtig. Ausgewählte Jungdesigner und Start-ups zeigen in der YES Independent Design Area in Halle C2, wie sie die Welt des guten (Aus-)Sehens interpretieren und umsetzen, ob modisch gesehen, in Sachen Nachhaltigkeit oder was Funktionalität, Technik und Marketing betrifft. Genau das sind auch die Kriterien für den Opti Box Award, der am Messesamstag, 12.30 Uhr, erstmalig im Bereich der Opti Boxen von einer internationalen Fachjury verliehen wird. 

C wie Corona: Über zwei Jahre hinweg hat die Pandemie unser öffentliches und privates Leben bestimmt. Die weitreichenden Kontaktbeschränkungen hatten auch Auswirkungen auf die gesamte Messebranche: Rund 70 Prozent aller geplanten Messen 2020/2021 wurden abgesagt oder verschoben, und auch die Opti musste einmal pausieren. 2022 findet die Show als einmalige Mai-Edition statt – dank der Lockerungen in den vergangenen Wochen aber ohne Zugangsbeschränkungen und G-Regeln, ohne Besucherobergrenze und ohne Maskenpflicht.

D wie Leitmesse im DACH-Markt: Die Opti ist der Treffpunkt der augenoptischen Branche für die Region Deutschland, Österreich, Schweiz und darüber hinaus. 2008 mit 18.000 Fachbesuchern und knapp 360 Ausstellern aus 20 Ländern gestartet, hatte die Opti 2020, die letzte in Vor-Corona-Zeiten, 605 Aussteller aus 39 Ländern und nahezu 26.000 Besucher. Das entsprach einem Wachstum bei den Fachbesuchern in Höhe von 47 Prozent, bei den Ausstellern von 69 Prozent - und bei den Ländern einem Plus von 90 Prozent. 

E wie Eintritt: Der Eintritt zur Opti erfolgt über den Eingang Nordwest über den Parkplatz P1, direkt am Parkhaus West, oder über den Eingang Nord, nahe der Parkplätze P3 und P4. Die U-Bahnhaltestelle Messestadt West wird über einen Shuttlebus mit Startpunkt Eingang West direkt an den Eingang Nord verbunden. Am Messefreitag und Messesamstag ist die Opti von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet, am Abschlusstag, dem Sonntag, öffnet die Show ebenfalls noch einmal um 9.00 Uhr die Türen und schließt um 17.00 Uhr. 

F wie Fokusthemen: Inhaltlich stehen auf der Opti 2022 zwei Themen im Fokus: Nachhaltigkeit und Myopie-Management.

G wie Geländeübersicht: Die Opti 2022 erstreckt sich über die Münchner Messehallen C1 bis C4. Das erprobte Vier-Hallen-Konzept soll dem Fachpublikum einen effizienten Messebesuch ermöglichen: In den Hallen C1 und C2 finden sich die Brillenfassungskollektionen der Lizenz- und Herstellermarken, die YES Independent Design Area sowie die Opti Boxen. In Halle C3 präsentieren sich weitere Lizenz- und Herstellermarken im Fassungsbereich, und es gibt alles für den stationären Augenoptiker wie Einkaufsgemeinschaften, Handelsware, Ladenbau mit -einrichtung und -deko sowie Werkstatteinrichtung und -ausstattung. In Halle C4 dreht es sich um Brillengläser, Kontaktlinsen und -zubehör, Refraktion und Diagnostik sowie IT und Maschinen. Der Zugang zur Opti ist über den Eingang Nordwest oder über den Eingang Nord möglich. 

H wie Hygienebasisschutz: Die Opti im Mai findet unter den zum Veranstaltungszeitraum gültigen Corona-Regeln statt. Mit großzügiger Aufplanung wird in den Messehallen weiterhin auf Abstand geachtet, genauso wie auf erhöhten, regelmäßigen Luftaustausch und intensive Reinigungsintervalle. Die Maskenpflicht entfällt, es gilt ein Maskengebot. Tickets für die internationale augenoptische Show sind ausschließlich online erhältlich und garantieren den kontaktlosen Zutritt. 

I wie Informationen: Alles Wissenswerte rund um die Opti findet sich auf der Website der Messe unter www.opti.de. In der Rubrik „Aussteller A-Z“ können sich Besucher schon im Vorfeld über Marken, Produkte, Highlights und News der Opti 2022 informieren und vorab, zum Beispiel zu Terminvereinbarungen auf der Messe, Kontakt zu ihren favorisierten Ausstellern aufnehmen. Wer möchte, kann sich in einem der Opti Forum XT Webinare thematisch auf die Mai-Opti einstimmen und findet hier alle Links und Aufzeichnungen. Für weitergehende Fragen gibt es eine Besucherhotline: Tel. +49 89 189 149 550, besucher@opti.de 

J wie Ja zur Opti: Die Opti wird nach der diesjährigen coronabedingten Verschiebung in den Mai ab dem kommenden Jahr durchgehend in den Januar und nach München zurückkehren. Von 27. bis 29. Januar 2023 kann sich die augenoptische Branche wie gewohnt zum Start ins Jahr und in die neue Saison auf das komplette Spektrum an Produktneuheiten, Fachwissen und Leitthemen freuen sowie auf viel Raum für persönliche Begegnungen. 

K wie Kontakte: Nach zwei Jahren, in denen sich der Branchenaustausch pandemiebedingt primär virtuell abgespielt hat, bietet die Opti im Mai wieder die Möglichkeit, Kontakte zu pflegen und zu knüpfen. Ob am Messestand, beim lockeren Gespräch auf einer der Gastroflächen oder auf einer der Abendveranstaltungen. 

L wie Lockerungen: Seit 3. April 2022 greift die 16. Bayerische Infektionsschutzverordnung. Messen können damit ohne G-Regeln, ohne Zugangsbeschränkungen und ohne Maskenpflicht stattfinden. Da den Veranstaltern aber die Gesundheit aller Teilnehmer am Herzen liegt, wird jedoch an Basisschutzmaßnahmen wie großzügiger Aufplanung, intensiver Durchlüftung der Halten genauso wie an intensiven Reinigungsintervallen und dem Masken- und Abstandsgebot festgehalten. 
 

Opti Halle C1

In der Halle C1 der Opti werden wieder die Brillenfassungskollektionen der Lizenz- und Herstellermarken, die YES Independent Design Area sowie die Opti Boxen zu finden sein.

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M wie Myopie-Management: Das Myopie-Management gewinnt weiter an Stellenwert. Brillengläser, die nicht nur helfen, Myopie zu kontrollieren, sondern fortschreitende Kurzsichtigkeit sogar bremsen, werden von 13. bis 15. Mai auf dem Messegelände München genauso präsentiert wie multifokale Ein-Tages-Kontaktlinsen oder orthokeratologische Nachtlinsen, die, individuell angepasst, während des Schlafens die Hornhaut modellieren und tagsüber selbst bei schwerer Fehlsichtigkeit scharfes Sehen ohne Sehhilfe ermöglichen. Auch künstliche Intelligenz erhält mehr und mehr Einzug in die Augenoptik. Mittels AI lassen sich in automatisierten Multi-Pathologie-Netzhautscreenings innerhalb weniger Sekunden zuverlässig AMD, Glaukom und Diabetische Retinopathie erkennen. 

N wie Nachhaltigkeit: Weiteres Fokusthema auf der Opti ist das Thema Nachhaltigkeit − ob als unternehmerische Selbstverpflichtung oder produktbezogen. So achtet die augenoptische Industrie immer mehr auf den CO2-Fußabdruck und darauf, dass Rohmaterialien und Vorprodukte geringe Wege zurücklegen. Die regionale Herstellung auf Pflanzenbasis oder auf Basis recycelter Materialien gewinnt an Bedeutung, die Brille per 3D-Druck wird State of the Art, macht große Lagerflächen weitestgehend überflüssig und ist abfallfrei. 

O wie Online-Tickets: Tickets für die Opti gibt es nur online unter www.opti.de/tickets mit den gängigen Bezahlmethoden zu kaufen. Das Besuchertagesticket kostet 18 Euro. Für Schüler, Auszubildende, Studenten, Rentner und Schwerbehinderte kostet das Tagesticket gegen Nachweis ermäßigte 9 Euro. 

P wie Produkterlebnis: Die Opti als Leitmesse für DACH und den europäischen Augenoptikmarkt präsentiert sich auch zum außertourlichen Mai-Termin als Treffpunkt und Showroom in einem und bietet ein Spektrum an Neuheiten, Fachwissen und Leitthemen der Branche plus viel Raum für persönliche Begegnungen und Produkterlebnis. Das vielfältige Angebot reicht von Brillenfassungen und -gläsern sowie Kontaktlinsen über das passende Zubehör und Pflege- und Reinigungsmittel bis hin zu technischen Innovationen und Werkstatt- und Ladenausstattung. 

R wie Rückblick: Die Opti wurde 1998 erstmalig veranstaltet, seit 2008 lockt sie unter der Führung der GHM den DACH-Markt zum Jahresauftakt im Januar nach München. Nur 2021 konnte die internationale Messe für Optik & Design Pandemie-bedingt nicht stattfinden, 2022 wurde die Opti aufgrund der Planungsunsicherheiten durch Corona einmalig in den Mai verlegt.

S wie Start-ups: Coole Start-ups, trendiges Brillendesign. In der YES Independent Design Area in Halle C2 werden Start-ups für Design-Fassungen aus dem Independent-Bereich auf der Opti 2022 zeigen, wo die modische Reise hingeht. 
 

Opti Hallenplan

Für die Mai-Edition kehrt die Opti zum Vier-Hallen-Konzept zurück.

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T wie Trends: Ob Retro-Charme oder Oversize-Brille mit Star-Appeal, Fassung im zarten Pantone Very Peri Violett oder Klassiker in Schwarz: Brillen haben durch die Digitalisierung der Arbeitswelt in den Monaten der Pandemie noch einmal mehr an Zuspruch gewonnen und sind individuelles modisches Accessoire. Auch Sonnenbrillen erfüllen längst mehr als nur den Zweck, die zarte Haut der Augenpartie vor den gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen zu schützen. „Let‘s have fun in the Sun!“ tituliert das Kuratorium Gutes Sehen e.V. und das gilt auch auf der Opti: Colour Shades, also bunte Gläser, auffällige XL-Modelle und Sonnenbrillen ohne Rahmen sind angesagt. 

U wie unverzichtbar: Die Opti ist ein unverzichtbarer Termin im augenoptischen Branchenkalender der DACH-Region. Auch als einmalige Frühlingsedition bietet die Internationale Messe für Optik und Design einen Überblick über den augenoptischen Markt, seine Trends und Innovationen - und ist die ideale Gelegenheit für persönliche Gespräche, Kontaktpflege und -aufbau. 

V wie Vier-Hallen-Konzept: Neben viel Neuem wartet auf die Teilnehmer der Opti auch Bewährtes. So verspricht das vertraute Vier-Hallenkonzepteinen unbeschwerten, konzentrierten Messebesuch in Opti-bekannter Atmosphäre.

W wie Wonnemonat Mai: Die Opti 2022 findet pandemiebedingt im Mai statt. Ob Biergarten-Besuch unter frisch blühenden Kastanienbäumen, über den Viktualienmarkt schlendern und der Karl-Valentin-Statue „Grüß Gott“ sagen, die 300 Stufen auf den „Alten Peter“ hinaufsteigen und wie Pumuckl über die Dächer der bayerischen Landeshauptstadt schauen oder einfach an der Isar sitzen und Steine hüpfen lassen … Wer München im Januar mag, sollte die Stadt zur Frühlings-Edition nochmal neu entdecken. 

X wie XL-Brillen: Oversize-Brillen im XL-Format sind Selbstbewusstsein zum Aufsetzen und neben rahmenlosen Brillen im Minimalismus-Chic, weißen Fassungen als Stimmungs-Booster und den bunten Colour Shades einer der Sonnenbrillentrends in diesem Jahr und auch bei Sehbrillen einer „der“ Styles. Die XL-Fassungen hätten, erklärt das Kuratorium für Gutes Sehen e.V., nicht nur optische Reize. Durch die extragroßen Gläser werden das Sichtfeld erweitert und der Sehkomfort verbessert. 

Y wie YES Independent design Area: Diese pulsierende Plattform mit internationaler Reichweite gibt es so nur auf der Opti: Die YES Independent design Area ist die größte, zusammenhängende Messe-Fläche von innovativen Eyewear-Labels und die YES Lounge der Rückzugsort, um bei Snacks und Drinks in entspannter Atmosphäre zu netzwerken oder einfach vom Messetrubel abzuschalten. 

Z wie Opti Lounge supported by Zeiss und Opti Café powered by ZVA: Besucherinnen und Besucher freuen sich auf persönliche Gespräche, auf Infos über Innovationen und neue Chancen. Am besten bei einem Snack oder Kaffee. Die Opti Lounge in Halle C4 bietet auf 145 Quadratmetern Platz dafür und wird 2022 von Zeiss unterstützt. Auch in Halle C3 kann sich das Fachpublikum eine besondere informative Verschnaufpause gönnen. Im Opti Cafè powered by ZVA, Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen, freuen sich Vertreter des ZVA aus Haupt- und Ehrenamt auf regen Austausch, sei es zu Themen der Berufspolitik, der Aus- und Fortbildung, der Öffentlichkeitsarbeit oder zu Fragen rund um die Krankenkassen. Für gute Laune und leckere Poffertjes sorgt wieder Kirmesbäcker Henry.