Wohltat und Gefahr – die Macht der Sonne Auswirkungen der Sonne auf die Augen
29.05.2026
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Sonne, Strand, Meer: UV-Schutz durch verschiedene Maßnahmen ist sehr wichtig.
Erstveröffentlichung in der DOZ 06/2026.
Als erdnächster Stern ist die Sonne mit ihrer Strahlung eine der Grundvoraussetzungen für Erhalt und Entwicklung des Lebens auf der Erde. Das Spektrum der Sonnenstrahlen erreicht Wellenlängen von etwa 0,1 Nanometer (nm) bis circa einem Kilometer. Die Atmosphäre der Erde filtert Bereiche bis zu 100 nm und ab 10 cm heraus, wodurch Gamma-, Röntgenstrahlen und (Lang-)Radiowellen nur in geringem Maße oder gar nicht auf der Erdoberfläche ankommen.
Ein kleiner Teil der auftreffenden Wellenlängen, etwa sechs Prozent, liegt spektral gesehen im ultravioletten Bereich (100 bis 400 nm), weshalb dieser Strahlungsanteil UV-Strahlung genannt wird. Unterteilt wird diese in drei Kategorien mit unterschiedlichen Einflüssen:
• UV-A-Strahlung (Wellenlänge 400 – 315 nm),
• UV-B-Strahlung (Wellenlänge 315 – 280 nm)
• UV-C-Strahlung (Wellenlänge 280 – 100 nm)
Grundsätzlich gilt für alle Strahlungsarten: Je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher ist die Strahlung und umso höher sind die schädlichen Auswirkungen auf Organismen. Die kurzwelligste UV-C-Strahlung wird zu einem sehr großen Teil bereits durch die Ozonschicht gefiltert, die übrigen Anteile werden am Auge von der Hornhaut vollständig gefiltert. UV-A- und UV-B-Strahlung werden fast vollständig von der natürlichen Augenlinse aufgehalten.
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