Sandra und Markus Stammberger von Brillen-Mosqua

Augenoptiker-Ehepaar erhält Ehrenamtspreis für soziales Engagement

Sandra und Markus Stammberger, Inhaber des Ludwigsburger Optikerunternehmens Brillen-Mosqua, sind am 25. Januar mit dem Ehrenamtspreis der Bürgerstiftung der Stadt Bietigheim-Bissingen ausgezeichnet worden. Beide engagieren sich im Verein „Aufwind“ und kümmern sich dort um extreme Frühchen und schwerstkranke Kinder.
Mosqua

Das Augenoptiker-Ehepaar Sandra und Markus Stammberger (r.) erhielt aus den Händen von Jürgen Kessing, Oberbürgermeister der Stadt Bietigheim-Bissingen, den Ehrenamtspreis 2023..

© Aufwind

Für ihr großes soziales Engagement als Schirmherrin und Schirmherr des Vereins „Aufwind“, der sich im gesamten Kreis Ludwigsburg um extreme Frühchen und schwerstkranke Kinder kümmert, haben Sandra und Markus Stammberger den Preis der Stiftung von Oberbürgermeister Jürgen Kessing erhalten. „Ich bedanke mich sehr herzlich für Ihr ausgeprägtes, ehrenamtliches Engagement und den damit verbundenen persönlichen Einsatz für Ihre Mitmenschen in unserer Stadt und der Region," sagte OB Kessing während der Feierstunde in der "Alten Kelter" in Bietigheim-Bissingen. In erster Linie sehen die Stammbergers ihre Aufgabe darin, den Verein, der eng mit der Kinderklinik Ludwigsburg verzahnt ist, bekannt zu machen und Spender und Unterstützer zu finden. Immerhin müssen rund 50 Prozent der Kosten durch Spenden finanziert werden, was jährlich einen sechsstelligen Betrag ausmacht. 

"Aufwind ist unser Herzensprojekt und wir freuen uns sehr über die Wertschätzung unserer Arbeit und über den Ehrenamtspreis 2023. Wir waren natürlich sehr positiv überrascht, als wir von der Auszeichnung erfahren haben, danke an das Aufwind-Team, dass uns für den Preis vorgeschlagen hat", sagt Markus Stammberger, der im normalen Leben zusammen mit seiner Frau sein Augenoptikergeschäft Brillen-Mosqua in Ludwigsburg betreibt.
 

Professionelles Team aus Ärztinnen, Psychologen, Krankenschwerstern und Pflegern

Rund 100 Familien sehen sich jährlich im Kreis Ludwigsburg mit der Extremsituation konfrontiert, dass ihr Kind viel zu früh zur Welt kommt oder schwerst erkrankt. Hier unterstützt Aufwind als Nachsorgeverein nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in der häuslichen Umgebung. "Es ist eine riesige Herausforderung für die Familien, teilweise müssen Kinder mit einer halben Intensivstation nach Hause entlassen werden, da ist die Unterstützung von Aufwind wahnsinnig wertvoll," weiß Sandra Stammberger. Bei Aufwind steht den kranken Kindern und ihren Familien ein professionelles Team aus Ärztinnen, Psychologen, Krankenschwestern und Pflegern zur Verfügung. Mittelfristig ist geplant, eine Elternschule aufzubauen, um die Betroffenen mit speziellen Kursangeboten noch intensiver auf das Leben mit einem kranken Kind in den eigenen vier Wänden vorzubereiten. 

Zu den weiteren sozialen Projekten von Markus und Sandra Stammberger gehört unter anderem eine jährliche, große Brillenspendenaktion für Afrika, Ungarn und Rumänien.