Von schwarzen Schafen bislang keine Spur Augenoptik beim Abrechnungsbetrug im Gesundheitshandwerk außen vor
27.02.2026
Teilen
Unter den schwarzen Schafen, von denen die „Ärzte Zeitung“ berichtete, befand sich nach DOZ-Anfrage bei der Pressestelle des LKA in Wiesbaden kein einziger Augenoptikbetrieb. Erwähnt wurden sie trotzdem und befinden sich demnach zumindest auf dem Radar der Spezialfahnder.
Erstveröffentlichung in der DOZ 03/26.
Aktuell fordert die Krankenkasse Barmer in einem Positionspapier, dass Baden-Württemberg eine eigene Schwerpunktstaatsanwaltschaft erhält, die sich ausschließlich um Betrugsfälle im Gesundheitswesen kümmert. Schließlich entstehe durch Abrechnungsbetrug den gesetzlichen Krankenkassen allein in Baden-Württemberg jedes Jahr ein zweistelliger Millionenbetrag – Geld, das der Patientenversorgung fehle. Besagte Staatsanwaltschaften, die sich gezielt mit dem Thema Abrechnungsbetrug befassen, gibt es schon in Bayern, Brandenburg, Hessen oder Schleswig-Holstein. Wie die „Ärzte Zeitung“ bereits Ende 2024 unter dem Titel „Suche nach schwarzen Schafen im hessischen Gesundheitswesen“ berichtete, geraten laut Hessischem Ministerium des Inneren, für Sicherheit und Heimatschutz seit geraumer Zeit verschiedene Akteure des Gesundheitswesens – unter anderen Ärzte, Kliniken, Apotheken, Hörakustiker und Augenoptiker – ins Visier der Zentralstelle Medizinwirtschaftskriminalität in Fulda. Schwarze Schafe unter Augenoptikern, unter genauer Beobachtung eines spezialisierten Landeskriminalamts aus Fulda? Die DOZ wollte es genauer wissen und fragte bei der Pressestelle der Polizei Hessen in Wiesbaden nach.
Jetzt Digital-Abo testen und weiterlesen!
Nutzen Sie das Probeabo digital drei Monate lang für nur 25 Euro.
Ihre Vorteile mit DOZ+ :
- Zugang zu allen DOZ+ Artikeln
- Zugang zu allen digitalen DOZ-Ausgaben als E-Paper
- Umfangreiches Heftarchiv (bis 2015)
Sie haben bereits ein Digital-Abonnement?
Dann loggen Sie sich hier ein: