Zwischenbilanz - Kommunikation in der Krise

AOV NRW: "Das Interesse der Kunden ist groß"

Nach dem Start der Verbraucherkampagne deineaugen.de im Oktober 2019 zieht der Augenoptiker- und Optometristenverband NRW eine Zwischenbilanz.
Ausschnitt aus dem Motiv zur Kampagne des AOV NRW deineaugen.de.

Seit Oktober 2019 läuft die Verbraucherkampagne des AOV NRW deineaugen.de. Hier ein Ausschnitt aus dem Kampagnenmotiv.

© AOV NRW

Gerade im vergangenen Jahr sei deutlich geworden, wie wichtig glaubwürdiges Marketing und seriöse Kundeninformation sind, so der Augenoptiker- und Optometristenverbands NRW (AOV NRW) mit Blick auf seine Verbraucherkampagne deineaugen.de. Die Aktion läuft seit Oktober 2019 und die Zwischenblianz fällt trotz Corona positiv aus.

„In der Pandemie zeigt sich für unsere Branche, wie wichtig die Kommunikation nach außen ist. Es war und ist wichtig, den Kunden ein gutes und sicheres Gefühl für ihren Besuch bei ihrem Augenoptiker zu geben", erklärt Dirk Wölpert, Mitglied des Werbebeirats des AOV NRW. Man habe zeigen wollen, so der Fachmann weiter: "Ihr Augenoptiker ist für Sie da – mit Abstand und Sicherheit und als Experte bei allen Fragen rund um das perfekte Sehen.“

Große Reichweite durch Social Media und Google-Werbung

Die Website soll auf die Leistungen und die Qualität der Innungsaugenoptikerinnen und Innungsaugenoptiker aufmerksam machen. So haben Kampagnenthemen, wie Gleitsichtbrille, Digitalgläser/Digitale Entspiegelung, Messkompetenzen/Beratung und Kontaktlinsen, auf der Kampagnenwebsite einen eigenen Bereich. Ebenso soll der Besucher über eine Suchfunktion zur Innungsaugenoptikerin in seiner Nähe gelotst werden. Laut Innung ist "das Interesse der Kunden groß". So habe die Homepage von Oktober 2019 bis Dezember 2020 rund 300.000 Sitzungen verzeichnet. Ebenso sei die Facebookseite mit 10 Millionen Kontakten gut angekommen; bei Instagram seien es etwas mehr als 7 Mio. gewesen. Beim Suchmaschinenmarketing habe man mit den Google Ads CTRs bis zu 10,93 Prozent erreichen können.

Im noch jungen Jahr 2021 wolle man die digitalen Aktivitäten weiterführen und zusätzlich Spots im Online-Bereich, wie „YouTube“ und „Spotify“, realisieren. Auch das Thema Podcast soll dabei eine Rolle spielen.