Leidenschaft zwischen Fresken, Ikonen und Kunst 130 Jahre, fünf Generationen: Zu Besuch bei Optic Wassermann in Bozen
28.08.2026
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Karl Mayer Wildner zusammen mit seinen Söhnen Leo (l.) und Jos (r.). Die Leidenschaft für außergewöhnliche Objekte hat der Vater an seine Söhne, die das Geschäft mittlerweile führen, weitergegeben.
Erstveröffentlichung in der DOZ 09/2026
Spaziert man durch Bozen, kommt man an diesem Augenoptikfachgeschäft kaum vorbei. Dort, wo am Bozner Obstplatz die Lauben beginnen, gleich hinter dem zweiten Bogen, ziehen bei Optic Wassermann nicht nur die Brillen in der Auslage die Blicke auf sich, sondern ebenso das große Fresko über dem Eingang. Sechs Figuren sind darauf zu sehen – drei auf jeder Seite, getrennt durch den Stab des Neptuns. Während die auf der rechten Seite mit von Sonnenbrillen bedeckten Augen selbstbewusst in die Welt hinausblicken, linsen die drei anderen neugierig von der gegenüberliegenden Seite zu ihnen hinüber. Ein stiller Dialog, eingefroren in Farben, umrandet in Gold. Gemalt wurde das Bild vom Großvater der heutigen Besitzer – doch dazu später mehr.
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