Praktikable Alternativen zur klassischen Wimpernepilation

Veröffentlichungsdatum: 
27.07.2020
Autor:
Judith Kern
Rubrik
Demodex-Milbe von vorne.
Demodex-Milben werden in Zusammenhang mit unterschiedlichen Krankheitsbildern gebracht.
© AdobeStock / kalcutta

Demodex sind Milben, die sich am Lidrand von Haarbalg- und Meibomdrüsensekreten ernähren und in Zusammenhang mit Bindehautentzündung, trockenen Augen und Kontaktlinsenunverträglichkeit stehen. Die genaue Rolle von Demodex in der Pathophysiologie dieser Beschwerden bleibt allerdings rätselhaft. Jedoch sorgen klinisch-therapeutische Maßnahmen wie Teebaumöl oder Lidrandhygiene oft für spürbare Verbesserungen für Patienten. Hierbei werden die Verminderung und Kontrolle der Demodex-Zahlen und die Entfernung oder Abtötung der Milbe angestrebt. Die einfache klinische Diagnose beruht auf der Erkennung von Augenwimpernkrusten, die allerdings wenig über die Schwere des Befalls aussagen. Goldstandard bleibt daher die Entfernung von Augenwimpern und die labormikroskopische Suche nach Milben, gefolgt von weiteren nichtinvasiven Methoden. Die kürzlich im Journal Contact Lens and Anterior Eye (CLAE) veröffentlichte Studie „Improved Demodex diagnosis in the clinical setting using a novel in situ technique” verglich fünf Diagnosemittel und lieferte Empfehlungen zur Anwendung in der klinischen Praxis.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Augustausgabe der DOZ Print, Erscheinungsdatum 30. Juli 2020, und zeitgleich online im Premiumbereich auf doz-verlag.de. Eine ersten Vorgeschmack vermittelt dieser Clip. Darin sieht man die Laterale Wimperntraktion (LET) nach der Entfernung von Wimpernverkrustungen (CDR) sowie aus dem Wimpernfollikel austretende Demodex-Milbenschwänze. Biomikroskopie, 40-facher Vergrößerung; (Quelle: CLAE).