Pro Optik-Deal ist fix

Veröffentlichungsdatum: 
22.07.2019
Autor:
Judith Kern
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Beratungssituation bei Pro Optik.
Beratungssituation bei Pro Optik.
© Pro Optik

Nach den Transfergerüchten um die Augenoptikkette Pro Optik mit Hauptsitz in Wendlingen sollen nun konkrete Schritte folgen: Laut Pressemitteilung sollen die Gründer von Pro Optik die Mehrheit ihrer Anteile an die Münchner Beteiligungsgesellschaft Paragon Partners und an Geschäftsführer Hannibal Zemariam verkauft haben.

„Mit Paragon Partners haben wir einen erfahrenen und verlässlichen Finanzinvestor gefunden und wir werden die Mehrheit unserer Anteile an der Pro optik Gruppe an Paragon Partners und Hannibal Zemariam verkaufen“, teilt Pro Optik-Gründer Peter Hoppert mit. Zemariam ist seit 2003 bei Pro Optik angestellt und agiert seit 2018 als Geschäftsführer. Er soll laut Bericht zusammen mit Paragon Partners in Pro Optik investieren und so "die eigentümergeprägte Kultur" fortführen. Dieser Schritt sei die logische Folge der seit längerem eingeleiteten geordneten Nachfolge, hieß es.

Ziel: "geplantes beschleunigtes Wachstum"

Mit Hilfe von Paragon Partners wolle man "ein geplantes beschleunigtes Wachstum" für die kommenden Jahre sichern, hieß es. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Paragon Partners und will die Expansion der Gruppe sowohl mit dem gruppenweiten Ausrollen der in 2019 ins Produktportfolio aufgenommenen Hörgeräte, als auch durch die potentielle Übernahme kleinerer Ketten vorantreiben“, erklärt Zemariam. „Wir freuen uns darauf, das Management und die Mitarbeiter von Pro Optik als stabiler Haupteigentümer aktiv zu unterstützen, indem wir in das Wachstum und die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens investieren“, betont Marco Attolini, Managing Partner von Paragon Partners.

Die Gründer, Rainer Hildebrandt und Peter Hoppert, werden unterdessen auch weiterhin mit Pro Optik verbunden bleiben. So wolle man "die neuen Haupteigentümer beratend unterstützen" und den Partnern "als vertraute Ansprechpartner zur Verfügung stehen“, so Hildebrandt. Bis Ende August wird die Zustimmung der deutschen Kartellbehörde zur Transaktion erwartet. Erst dann sei diese vollzogen.