Menicon launcht Ortho-K-Linse in den Niederlanden

Veröffentlichungsdatum: 
07.06.2019
Autor:
Judith Kern
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Logo zum "Menicon Bloom Myopia Control Management Systemsein"
Mit dem "Menicon Bloom Myopia Control Management Systemsein" will Menicon einen Beitrag zur Myopiekontrolle leisten.
© Menicon

Menicon führt das "Menicon Bloom Myopia Control Management System" zur Myopiesteuerung am 17. Juni  in den niederländischen Markt ein. Anschließend soll die "Menicon Bloom Night", so der Hersteller, in weiteren europäischen Märkten gelauncht werden. Die orthokeratologische Kontaktlinse ist CE-zertifiziert.

Dr. Hidenari Tanaka, Geschäftsführer Menicon: "Es ist unsere Überzeugung, dass die weltweit zunehmende Myopieprogression ein umfassendes und fundiertes Vorgehen erfordert, und wir haben dies als eine wichtige Initiative innerhalb unserer Entwicklungsprogramme etabliert."

Software und App sollen Anpasser zusätzlich unterstützen

Die Kontaktlinse wird den Angaben zufolge aus dem formstabilen Menicon Z-Material hergestellt, "das eine optimale Sauerstoffversorgung der Hornhaut für komfortables und sicheres Kontaktlinsentragen gewährleistet". Dabei würde die Form der Hornhaut "vorübergehend verändert werden". Das Tragen von Kontaktlinsen während des Tages sei daher "nach dem Absetzen der Linsen nicht mehr notwendig". Zudem könnten die so veränderten Abbildungseigenschaften auf der Netzhaut dem Längenwachstum des Auges entgegengewirkt.

Die Anpassung der Ortho-K-Linse soll mit Hilfe der "Easyfit-Software" vereinfacht werden. Des Weiteren soll die Applikation für Smartphones, „Menicon’s Virtual Doctor“ den Kommunikationsprozess zwischen Anpassern und Kontaktlinsenträger verbessern.