Leica verkündet auf Silmo „Ende des Gleitsichtglases“

Veröffentlichungsdatum: 
08.10.2019
Autor:
Ann-Katrin Zellner
Rubrik
schwarze Brille auf Boden
Das neue Glas vereint Gleitsicht mit Einstärken, so Novacel.
© Adobe Stock / beeboys

Leica Eyecare stellte auf der diesjährigen Silmo sein neuestes Gleitsichtglas „Variovid Volterra“ vor. Schon im Vorfeld gab Leica bekannt, man habe damit den Sehkomfort aller Pesbyopen revolutioniert. Das Gleitsichtglas sei eine Weiterentwicklung der Freiform Technologie und vereine die Vorteile eines Gleitsichtglases mit der visuellen Wahrnehmung eines Einstärkenglases, hieß es aus Wetzlar.

„Es gibt den Trägern das Gefühl, ein Einstärkenglas zu tragen“, äußert sich Novacel, unter dessen Lizenz Leica Eyecare das Gleitsichtglas herausgebracht wird. Die ÉO-tech Technologie geht auf die Anwendung der mathematischen Reihen von Vito Volterra (italienischer Mathematiker von 1860-1840) zurück. Bisher waren sie in anderen Bereichen wie der Akustik zur Anwendung gekommen. Jetzt wurden sie zur Berechnung des patentierten Glasdesigns herangezogen. Dadurch könne die optische Aberration je nach Stärke und Addition um bis zu 65 Prozent reduziert werden.

Die offizielle Vorstellung des Glases wird auf der Opti 2020 in München stattfinden. Eine erste Präsentation war jetzt im Rahmen der Silmo 2019 in Paris, da das Gleitsichtglas vom 01. Oktober bis zum 31. Dezember 2019 ausgewählten Leica Eyecare Partnern zum Testen zur Verfügung steht.