Krankenstand erhöht sich leicht

Arzt untersucht Patient
Krankenstand in der Augenoptik liegt unter der dem Durchschnitt.
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9,7 Tage pro Jahr waren Mitarbeiter in der Augenoptik im Jahr 2017 aus Krankheitsgründen nicht arbeitsfähig, vermeldet die Augenoptiker Ausgleichskasse (AKA). 2016 waren es noch 9,3 Tage, gerechnet über eine Sieben-Tage-Woche. Damit habe sich die durchschnittliche Krankheitszeit zwar geringfügig erhöht, liege aber noch deutlich unter dem Wert aller Branchen und Wirtschaftszweige, hieß es in der Mitteilung. Dieser umfasse durchschnittlich 15,12 Tage. Die Zahlen werden jedes Jahr von der Techniker Krankenkasse erhoben.

Die durchschnittliche Dauer eines Krankheitsfalls in der Augenoptik ist von 5,4 Tage auf 5,56 Tage leicht gestiegen. Statistisch kommt ein Mitarbeiter damit im Jahr auf durchschnittlich 1,7 Krankheitsfälle.

Gründe: Kundenkontakt und Personalknappheit

Gründe für den Anstieg könnten, so die AKA, die regelmäßigen Kundenkontakte und damit verbundene grippale Infekte und Erkältungen sein. Hinzu würden unter Umständen auch die gestiegenen Anforderungen an die Mitarbeiter kommen. Immer mehr Unternehmen in der Augenoptik klagten über Personalknappheit.

Die absoluten Werte der AKA und der Techniker Krankenkasse sind zwar nicht zu hundert Prozent vergleichbar, da die Krankenkasse im Gegensatz zur AKA auch die Krankheitszeiten von mehr als sechs Wochen erfasst. Die AKA geht davon aus, dass Augenoptiker trotz der Steigerung deutlich geringere Fehlzeiten als der Durchschnitt aller Arbeitnehmer in Deutschland aufweisen.