Ende der Mietpreisspirale?

Veröffentlichungsdatum: 
13.09.2019
Autor:
Stephan Schenk
Ladenlokal mit Schild zu vermieten
Mieten stagnieren
© Adobe Stock / Björn Wylezich

Die Augenoptiker Service GmbH sieht Anlass zu der Hoffnung, dass die Mietpreisspirale für gewerbliche Flächen an ihr Ende kommt. Lediglich 1A-Lagen in Großstädten seien von dieser erfreulichen Entwicklung ausgenommen.

Laut Augenoptiker Service (AOS) können Augenoptiker zukünftig auf Entlastung bei den Raumkosten hoffen: „Bereits seit einiger Zeit gehen die Mieten zurück oder steigen zumindest nicht mehr. Jetzt scheint auch das Ende steigender Mieten in den Großstädten nahe: Der Immobilienverband Deutschland (IVD) teilt in einer Veröffentlichung mit, dass bei Ladenflächen für den Einzelhandel in Zukunft keine große Preisentwicklung zu erwarten ist, die Mieten sollen stagnieren oder in vielen Bereichen sogar sinken.“

Mietpreisverfall in kleineren Städten

Nennenswerte Bewegungen der Ladenmieten nach oben seien lediglich noch in den absoluten 1A-Lagen in den Großstädten zu verzeichnen. Bei den mittelgroßen Städten zwischen 100.000 und 300.000 Einwohnern stagnieren den Angaben zufolge die Mietkosten oder es gebe sogar Preisabschläge. Besonders auffällig sei der Mietpreisverfall in kleineren Städten zwischen 5.000 und 10.000 Einwohnern, wenn diese im Einzugsgebiet einer größeren Stadt lägen.

Der AOS-Tipp: „Für Augenoptiker heißt dies, sich die lokale Marktsituation genau anzuschauen, um bei Auslaufen eines Mietvertrags, bzw. Ausübung einer Option mit dem Vermieter in Verhandlungen einzutreten. Auch die Laufzeit von Mietverträgen bei Augenoptikern nimmt ab. War es früher üblich, lange Mietverträge abzuschließen, um Planungssicherheit zu haben, geht man mehr und mehr dazu über, flexibler zu bleiben, um bei lokaler Veränderung der Standortqualität reagieren zu können.“