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Aus der aktuellen Brille & MODE:
Ganze Kerle sind gefragt
Die neue Männermode macht's möglich: Rustikale Sakkos,
bequeme Kordhosen und kernige Hemden erobern den Alltag
und machen selbst die Businesswelt ein wenig legerer.
Neben dem großen Trend zu mehr "Robustheit" beim Outfit
finden sich weitere spannende Themen, die sich allesamt
durch die Wahl einer entsprechenden Brille perfekt
ergänzen lassen. Wir haben die wichtigsten Stichworte
für Sie notiert!
Trend Nr. 1: Es wird rustikal
Welche Zutaten gehören zum
neuen männlichen Look? Natürlich
eine robuste Chino (Sie wissen
schon, das sind die coolen Baumwollhosen
in meist hellen Beige -
tönen), eine Hose, die schon im
Sommer gerne getragen wurde
und die mit Sakko ein wunder -
bares Bürooutfit für den Herbst ergibt.
Sie ist die perfekte Alternative
zur Jeans.
Auch lässige Cargohosen
(die bequemen mit der Tasche
an der Seite), Kordhosen und
komfortable Wollhosen passen
zum Look. Passend dazu das
Hemd aus "kernigen" Stoffen, gerne
mit Karomuster. Sakkos im Rustikal-
Look sollten sich entspannt
anfühlen. Sie sind oftmals nur
halb- oder sogar ungefüttert gearbeitet,
präsentieren sich in Wohlfühl-
Materialien, es gibt sogar
Modelle aus Jersey oder Sakkos,
die an Trachtenjanker erinnern.
Die Brillle zum Look? Zum Beispiel
in natürlich wirkenden Materialien
wie Horn- oder Holzoptik.
Trend Nr. 2: Weicher Strick
Was zum Kuscheln! Grobstrick -
pullis gehören zu den absoluten
"Musts" der Saison und lösen den
feinen Cardigan – wie der Modekenner
seine Strickjacke nennt –
ab. Man sieht sie mit Zopfmuster,
in Formen, die von Wanderlook
inspiriert sind, mit halsnahem
Schalkragen oder als sportlichen
Troyer. Auch Rollkragenpullover,
die bereits im letzten Jahr modische
Punkte sammeln konnten,
bleiben im Rennen. Wer die rustikalen
Pullis mit Cargo-Hosen kombiniert:
Vorsicht, dass das Ganze
nicht zu lässig wird! In Verbindung
mit schlichten Wollhosen hingegen
bleibt das Outfit ausgewogen
und salonfähig. Für den Herren
mit Sehnsucht nach Stil: Natürlich
erfüllen auch Feinstrickpullis die
modischen Gebote der Saison.
Klar, dass zur Strickmode ein
schlichtes, nicht zu auffallendes
Brillenmodell passt, Acetat wirkt in
der Regel "wärmer" als Metallfassungen.
Trend Nr. 3: Colour Blocking
Wieder so ein Fachausdruck aus
der Modewelt! Gemeint ist die
Kombination von kräftigen Farben,
gerne auch in schrillen Nuancen.
Als goldene Regel gilt: Mehr als
drei Töne sollten nicht miteinander
kombiniert werden. Außerdem gilt
es, Muster zu vermeiden, denn
die Farben sind alleine schon ausdrucksstark
genug. Ein Beispiel:
Blaue Hosen, hellgrünes Hemd
und gelbe Socken. Richtig, für
"normale" Männer viel zu viel
Farbe. Was aber für jedermann
möglich ist: Dunkelblaue Hose,
hellblaue Jacke, Sneaker (sport -
licher Alltagsschuh) in Pink. Die
abgeschwächte Variante des Colour-
Blocking sieht so aus: Zum
Outfit in neutralen Tönen wird ein
Teil in Knallfarbe getragen. Das
geht wirklich zu jedem Typ und in
jedem Alter. Unser Tipp: Natürlich
lässt sich auch die Brille bei diesem
Spiel einsetzen. Graue Hose, grauer
Pulli, knallblaue oder rote Brille
– das ist doch eine Schau!
Trend Nr. 4: Military-Look
Man hat die Elemente des Military-
Looks bereits auf den Laufstegen
entdeckt, zum Beispiel bei Ralph
Lauren und Calvin Klein. Natürlich
hält der Trend jetzt auch Einzug in
andere Kollektionen. Kennzeichen
sind zum Beispiel die typischen
Schulterklappen an zweireihigen
Mänteln und Jacken, ein leicht taillierter
Schnitt, Gürtel, Lederhandschuhe
und Laschen. Wer sich für
den Fliegerlook entscheidet, trägt
natürlich einen Lederblouson, Modemutige
stopfen die weiten
Hosen lässig in Schnürstiefel. Als
passende Brille empfiehlt sich
natürlich ein Modell im Pilotenstil,
auch runde oder ovale
Modelle können den
Look ergänzen.
Trend Nr. 5: Zweireiher
Sie finden sich nicht nur beim Military-
Look, sondern erobern sich
ganz allgemein verlorenes Terrain
zurück. Für das elegante Outfit am
Abend sind Zweireiher fast schon
ein Muss. Das neue am Look: Krawatte und Schleife werden einfach
vergessen, stattdessen ein
feiner Rollkragen getragen. Die
passende Brille könnte einen feinen
Rand haben, aus Kunststoff
oder Acetat, ein dezentes, aber
edles Design und eine modische
"Nichtfarbe" im Bereich von Grau-Baun-Schlamm.
Trend Nr. 6:
Die neuen Mäntel So chic kann keine Jacke sein!
Die neuen Mäntel trägt man kurz
oder lang, leicht tailliert oder auch
kastig – mit Schulterpolstern und
in echt "viereckiger" Silhouette im
"very british" –Stil. Ebenfalls stark
im Rennen: Dufflecoats, die flotten
Mäntel mit den klobigen Knebelverschlüsseln.
Gesehen auch bei
Trendsetter-Labels wie Tommy
Hilfiger, Burberry und Bottega
Veneta. Unentbehrlich wird auch
wieder der Trenchcoat für den
Herrn, der in dieser Saison eigentlich
in keinem Kleiderschrank
fehlen darf. Er sollte nicht zu kurz
sein und sich in lässiger Weite
präsentieren. Die Brille von Look?
Ganz dem Typ des Trägers entsprechend.
Trend Nr. 7:
tolle Details Es sind die kleinen Details und chicen
Accessoires, die den wahren
Modekenner ausmachen. Eines
der wichtigsten Zubehörteile in
dieser Saison: Der Schal oder das
Wolltuch. Mann muss kein Dandy
oder Künstler sein, um sich "oben
mit" wohl zu fühlen. Ob in dezenten
Tönen, in kräftigen Farben, ob
in uni oder gemustert: Große
Tücher und Schals gehören in
diesem Winter einfach dazu. Etwas
mehr Modemut erfordern die
Schlapphüte, die von der Marke
Lanvin wiederentdeckt wurden.
Auch Hüte mit gerade Krempe
sind erlaubt und folgen dem
Gesetz der Mode. Weitere tolle
Accessoires: Einstecktücher und
Krawattenschals, auch Strickkrawatten
sollen, wie man hört, ein
Comeback feiern. Wer sich für
Accessoires begeistert, sollte natürlich
das wichtigste nicht ver -
gessen: Auch Brillen können der
Gesamterscheinung modischen
Touch geben.

© DOZ-Verlag 2009
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